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64-Jähriger aus Altenbeken stürzt auf abschüssigem Feldweg bei Neuenheerse

Rettungshubschrauber fliegt schwer verletzten Radfahrer in Klinik

Bad Driburg/Altenbeken

Ein 64-jähriger Radfahrer aus Altenbeken ist bei einem Unfall so schwer verletzt worden, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Bielefelder Spezialklinik geflogen werden musste.

Von Marius Thöne

Ein Rettungshubschrauber hat den schwerverletzten Altenbekener in eine Spezialklinik geflogen. Foto: Stefan Sauer/dpa/Symbolbild

Nach Angaben der Polizei von Sonntagmorgen war der Mann am frühen Samstagabend offensichtlich allein auf einem abschüssigen Feldweg zwischen Eggeweg und Landdrostenweg bei Neuenheerse unterwegs, als er stürzte.

Spaziergänger hörten die Unfallgeräusche und fanden den schwerverletzten Radfahrer und alarmierten die Rettungskräfte. Der Mann trug schwere Kopfverletzungen davon. Er hat nach Angaben der Polizei augenscheinlich keinen Helm getragen.

Auch wenn es keine Helmpflicht gibt, ein Fahrradhelm ist nach Angaben der Verkehrswacht immer zu empfehlen – nicht nur für Kinder. Rund 37 Prozent der bei Unfällen verletzten Radfahrer in Deutschland erlitten Kopfverletzungen. "Mehr als 80 Prozent der schweren Hirnverletzungen beim Radfahren ließen sich durch das Tragen eines Helms vermeiden", heißt es von der Verkehrswacht.

Viele Fahrradunfälle

Wie wichtig es ist, Helm und gut sichtbare Kleidung zu tragen, zeigt auch ein Blick in die Unfallstatistik der Polizei. Demnach wurden im Kreis Höxter im vergangenen Jahr 98 Verkehrsunfälle bekannt, bei denen Radfahrer beteiligt waren. 70 Personen erlitten dabei Verletzungen, 46 davon leicht, 23 schwere. Eine Radfahrerin starb an den Folgen des Unfalls.

Im Kreis Paderborn endete sogar jeder dritte Unfall mit Radfahrern mit Schwerverletzten.

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