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Borgentreicher helfen den Schützenbrüdern und -schwestern in Bliesheim im Rhein-Erft-Kreis mit Geld- und Sachspenden

Schießsportler unterstützen Flutopfer

Borgentreich/Bliesheim

Die Schießsportabteilung der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Borgentreich hat den Flutopfern in der Ortschaft Bliesheim, einem Stadtteil von Erftstadt im Rhein-Erft-Kreis, mit einer Spendenaktion geholfen.

An dieser beteiligten sich zudem auch andere Vereine, Einzelhändler und Einzelpersonen mit Sach- und Geldspenden.

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli dieses Jahres waren große Flächen der Stadt Erftstadt überflutet worden. Der sonst eher ruhig dahinfließende Fluss Erft staute sich innerhalb von Minuten mit einen parallel fließenden Weiher zu einem reißenden Strom. Die Wassermassen zerstörten weitläufig die Infrastruktur der Ortschaft Bliesheim. Die Schäden sind aktuell noch deutlich sichtbar. Es wird noch einige Zeit brauchen, bis dort ein normales Leben wieder möglich sein wird, schildern die Borgentreicher Schützen in einer Pressemitteilung weiter.

Spendenschwein gefüllt

Das gab für die Borgen­treicher Schießsportabteilung den Ausschlag: „Wir unterstützen.“ Im Vorfeld hatte bereits Diözesanschießmeister Rudolf Bracht die schießsporttreibenden Vereine und Bruderschaften der Diözese Paderborn in einem Brief um Unterstützung gebeten.

Die Schießsportabteilung der Borgentreicher Bruderschaft erhielt aus der Bevölkerung großen Zuspruch für diese Aktion. Innerhalb weniger Wochen füllte sich ein Spendenschwein mit 1260 Euro. Die BSG Borgentreich stellte ihre Startgelder aus dem Herbst-Bouleturnier in Höhe von rund 554 Euro als Spende für die Flutopfer zur Verfügung.

Weitere Sachspenden, Haushaltswaren und Hygieneartikel hatte Elisabeth Krupke aus Warburg in eigener Regie bei Drogeriemärkten, Apotheken und Einzelhändlern aus der Hansestadt gesammelt und den Sportschützen für die Spendenaktion zur Verfügung gestellt, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Kontakt erhalten

Um das Vereinsleben der Bliesheimer Schützenbruderschaft St. Sebastianus neu zu beleben, spendete die Borgen­treicher Schießsportabteilung ihre frühere sechszügige Seilzuganlage, Schießscheiben sowie zusätzlich gespendete Haushaltswaren. Die bereits erwähnte Geldspende in Höhe von 1260 Euro wird für die weitere Instandsetzung des Schützenhauses eingesetzt.

Alle Spenden werden zunächst im Bliesheimer Schützenhaus gelagert. Sie sollen von dort an die von der Flut betroffenen Schützen weitergeleitet werden. Diözesanschießmeister Rudolf Bracht begleitete die Schießsportler aus Borgen­treich nach Erftstadt und stellte ebenfalls eigens organisierte Sachspenden sowie Hard- und Software zur Verfügung, um den Neustart des Schützenwesens in Bliesheim zu unterstützen.

Die Bliesheimer Schützenschwestern und -brüder bedankten sich mit einem herzlichen Empfang. An diesem Tages ist ein freundschaftlicher Kontakt entstanden, der weiter aufrechterhalten werden soll.

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