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800 Mädchen und Jungen der Sekundarschule drehen ihre  Runden

Schüler im Warburger Land laufen für die Ukraine

Warburg/Borgentreich

Der Krieg in der Ukraine macht die Schulgemeinde der Sekundarschule Warburg mit Teilstandort Borgentreich sehr betroffen. Tausende von Menschen sind auf der Flucht. Um diesen Menschen, die Zuflucht auch im Altkreis Warburg suchen, zu helfen, sind mehr als 800 Schüler sowie Lehrer der Sekundarschule in Warburg und Borgentreich bei einem Spendenlauf an den Start gegangen.

Bearbeitet von Jürgen Vahle

Sie waren beim Spendenlauf in Borgentreich dabei: (stehend von links): Simon Berlage (Sportlehrer), Claudia Güthoff (Schulleiterin), Nele Kloidt, Anke Schekahn (Zweite Heimat), Ronja Tewes, Imke Thomas, Nicolas Aisch (Bürgermeister Borgentreich), Annette Rinteln (Standortleiterin Borgentreich) und Luca Dierkes sowie (knieend von links): Lena Lohmüller (SV), Jana Becker (SV) und Rene Eikenberg (SV). Foto: Sekundarschule

Für jede gelaufene Runde wurde ein Betrag von Sponsoren gespendet. Unterstützt wurde diese Aktion durch den Verein Zweite Heimat, die bei den Veranstaltungen durch Gerd Rieke in Warburg und Anke Schekahn in Borgentreich vertreten wurde.

Als Schirmherren konnten Bürgermeister Tobias Scherf für Warburg und Bürgermeister Nicolas Aisch für Borgentreich gewonnen werden, die sich bei den Kindern und Jugendlichen für deren Einsatz im Namen der Solidarität bedankten. Bei den Spendenläufen konnten Kuchen, Würstchen und Getränke erworben werden, die zum größten Teil gespendet waren. Auch der Kuchen wurde von den Lehrern für den guten Zweck gebacken. Der Erlös aus dem Verkauf fließt mit in den Spendenbetrag ein.

Sie haben den Spendenlauf in Warburg angepfiffen: (von links) Christoph Rasch (SV-Leher), Anke Engemann (Lehrerin), Gerd Rieke (Vorstand Zweite Heimat), Claudia Güthoff (Schulleiterin), Tobias Scherf (Bürgermeister Warburg) und Oliver Kotula (Sportlehrer). Foto: Sekundarschule

Zum Organisationsteam gehörten Anke Engemann, Oliver Kotula und Christoph Rasch in Warburg sowie Simon Berlage, Mareike Weber und Frank Dürrfeld in Borgentreich sowie das SV-Team an beiden Standorten. Am Ende konnten alle Läuferinnen und Läufer sehr stolz auf sich sein, da sie einen sehr hohen Betrag für die Flüchtlinge aus der Ukraine erlaufen haben. „Der Erlös aus dem Spendenlauf kommt bei den geflüchteten Menschen an. Sie brauchen unsere Unterstützung“, betont Gerd Rieke, Vorstandsmitglied der Zweiten Heimat.

Dieser Spendenlauf habe sich auch nachhaltig auf die Schüler ausgewirkt, da sie sich Tage später noch über dieses Projekt ausgetauscht haben. „Ich finde es toll, dass wir als Gemeinschaft aktiv für die Flüchtlinge geworden sind und gemeinsam so viel Geld spenden konnten“, sagt Johannes Reineke, Schüler und SV-Mitglied.

Über die aktuelle Entwicklung durch den russischen Angriff auf die Ukraine halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

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