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In Welda wurden dennoch Mitglieder geehrt und ein Kranz am Ehrenmal niedergelegt

Schützen setzen auf den Herbst

Warburg

Das Schützenfest in Warburg-Welda ist auch in diesem Jahr aufgrund der Coronapandemie ausgefallen. Aber untätig war der Heimatschutzverein am vergangenen Wochenende nicht. In Abstimmung mit dem Ordnungsamt wurden einige wichtige Elemente des Schützenfestes ausgerichtet.

Ehrenmitglied Heinrich Lindemann ist am Wochenende von Oberst Michael Melzer ausgezeichnet worden. Er ist seit 70 Jahren Mitglied im Heimatschutzverein. Foto:

Ein besonderer Höhepunkt des Schützenfestes ist stets die Ehrung der Jubiläumsmajestäten sowie die Kranzniederlegung und Ehrung der Gefallenen und verstorbenen Mitglieder am Ehrenmal bei der Kirche. Diese Ehrungen wurden von Vorstand und Offizierskorps vorgenommen, unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Auflagen und Vorschriften, teilen die Schützen in einer Pressemitteilung mit.

Hans-Peter und Gudrun Trossen wurden als Silberkönigspaar geehrt. Foto: WB

Auch Ehrungen und Erinnerungen an die Jubelmajestäten gab es. Vor 25 Jahren wurde das Schützenvolk von Hans-Peter und Gudrun Trossen regiert. Vor 40 Jahren regierten Franz und Hannelore Kuhaupt in Welda. Vor 50 Jahren waren Rudolf und Marlis Tölle die Majestäten und vor 60 Jahren regierten Josef Krane und Elisabeth Tegethoff.

Hans-Peter Trossen sowie Hannelore Kuhaupt wurden von einer Abordnung des Heimatschutzvereins am Sonntagmorgen geehrt. Die bereits verstorbenen Majestäten wurden mit einem Blumengesteck auf der Grabstelle bedacht.

Eine besondere Ehrung wurde Schützenbruder und Ehrenmitglied Heinrich Lindemann zuteil. Er ist seit 70 Jahren Mitglied im Heimatschutzverein. Mittlerweile 93 Jahre alt, nimmt er weiterhin rege am Vereinsleben teil. Als Anerkennung und Dank wurde ein Orden überreicht.

Kranzniederlegung am Ehrenmal 2021 Foto: WB

Nach der Ehrung der Jubelpaare wurde am Ehrenmal bei der Kirche den verstorbenen und gefallenen Schützenbrüdern gedacht und ihnen zur Ehren ein Kranz niedergelegt. Als Zeichen der Verbundenheit wurden am vergangenen Wochenende in Welda die Fahnen gehisst.

Um einen Hauch Schützenfestatmosphäre in die Haushalte zu bringen, wurden verschiedene Filme und Videos, darunter auch das vom 425-jährigen Jubiläumsschützenfest, auf der Homepage des Heimatschutzvereins bereitgestellt bereitgestellt. Um nach der Coronazeit das Vereinsleben wieder aufleben zu lassen, hat jedes Mitglied zum Schützenfest auch eine Motivationshilfe vom Verein erhalten.

„Wenn es die besonderen Umstände erlauben, wird der Heimatschutzverein Welda im Herbst eine gesellige Veranstaltung organisieren“, erklärt der Verein.

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