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Annegret Dreßel bietet Kuscheltieren dauerhaft ein Zuhause

Erstes Teddymuseum in der Region

Steinheim (WB/nf). Für Annegret Dreßel erfüllt sich im neuen Jahr ein Traum, wenn sie im März in Steinheim das erste Bären- und Teddymuseum der Region eröffnet.

Annegret Dreßel ist eine große Bärenliebhaberin. Sie will in Steinheim in wenigen Wochen das erste Teddymuseum der Region eröffnen. Foto: Heinz Wilfert

In der ehemaligen Gaststätte »Alt-Steinheim« hat sie ein Refugium gefunden, in dem das Museum mit den kuscheligen Tieren ein passendes Ambiente und Zuhause finden soll. Die außergewöhnliche und hervorragend besuchte Bärenausstellung im Steinheimer Möbelmuseum lieferte dafür die Initialzündung. »Insgesamt 1275 Teddybären waren dort zu sehen und weitere Highlights – wie eine Bärenstube von 1948«, betont Annegret Dreßel jetzt im Gespräch mit dieser Zeitung.

Nicht nur die hohen Besucherzahlen hätten alle Erwartungen übertroffen und die Ausstellung zu einer erfolgreichsten in der Geschichte des Möbelmuseums gemacht. »Jede Woche sind 100 Besucher gekommen. Ich habe sie persönlich durch die Ausstellung geführt«, erinnert sich die Bärenliebhaberin. Die Besucher strömten nicht nur aus der Region nach Steinheim – sie kamen aus Paderborn, Bielefeld, Kassel oder Gütersloh. Inzwischen wurden auch die Gewinne eines Preisausschreibens verlost. Der erste Preis fiel an Marlene Spier aus Merlsheim. Sie darf mit einer Begleitperson drei Tage nach Berlin fahren. Zweite Preisträgerin ist Angela Borowek (ein Halloween-Bär), den dritten Preis und einen Schoko-Bären sicherte sich Bettina Queren.

»Wegbegeleiter durch das Leben«

»Die Menschen haben in der Ausstellung den Teddy mit anderen Augen gesehen und ihn als Wegbegleiter durch das Leben erlebt«, fasst die Bärenliebhaberin ihre Eindrücke zusammen. Der große Zuspruch lieferte ihr den letzten Impuls für den Aufbau eines eigenen Teddymuseums, das mit einer Puppenausstellung kombiniert wird.

»Die Räumlichkeiten in der historischen Gaststätte ›Alt-Steinheim‹ mit dem Fachwerkcharakter passen bestens zum Thema«, ist sie sicher. In die neue Ausstellung werden viele Teddybären einziehen – vom neun Millimeter kleinen bis zum 1,60 Meter großen Teddy.

»Bärenfreudeskreis« in Planung

Die Exponate sollen regelmäßig wechseln, so dass auch andere Bärenliebhaber die Möglichkeit bekommen, ihre Lieblinge auszustellen. Weil zugleich auch 150 Puppen einziehen, soll als weitere Idee ein »Puppendoktor« kommen. Schließlich soll noch ein Bärenfreundeskreis gebildet werden, wünscht sich Annegret Dreßel. Die offizielle Eröffnung des neuen Bärenmuseums ist für den Sonntag, 5. März, vorgesehen.

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