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Steinheim: Stadt und Architekt präsentieren den Vorentwurf

Feines „Quartier am Kump“

Steinheim (WB). „Seid mutig – und macht mit!“ Nach dieser Devise und als Appell an alle Steinheimer handeln Bürgermeister Carsten Torke und sein Team in der Stadtverwaltung, wenn es um die Realisierung von Großprojekten im Rahmen des millionenschweren Vorhabens „Stadtumbau“ geht, das die Steinheimer bereits seit mehr als zehn Jahren erfolgreich umsetzen.

Harald Iding

So könnte es aussehen: Die Skizze des Steinheimer Fachbüros „Krekeler Architekten“ zeigt die neue Häuserzeile – in unmittelbarer Nachbarschaft von Kump, Kirche und Rathaus.

Am Mittwoch haben Torke, der städtische Wirtschaftsexperte Ralf Kleine, Vertreter des Bauamtes sowie des Stadtrates gemeinsam mit dem örtlichen Architekten Rainer Krekeler vom gleichnamigen Büro den Vorentwurf für das neue „Quartier am Kump“ vorgestellt. Wie das WESTFALEN-BLATT bereits Ende 2019 berichtete , setzt der Verwaltungschef dort – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus und zur Pfarrkirche – auf ein zentrumsnahes Wohnen und auf neue Dienstleistungen, alles in hoher Qualität und als Treffpunkt der Generationen.

Krekeler konnte sich mit seinem Büro gegen zwei andere Anbieter durchsetzen. Eine Fachjury habe sich einstimmig für den Entwurf Krekelers ausgesprochen, betonte Torke. „Wir planen in der Häuserzeile der Marktstraße 7, 9, 11 und 13 eine generationsübergreifende Wohnform. Das abgängige Gebäude in der Marktstraße 15 soll dagegen abgerissen werden, um die Anton-Spilker-Straße (Gasse) verlegen und vergrößern zu können“, erläuterte Krekeler.

Wohnungen in den oberen Etagen

16 Wohnungen könnten in den oberen Etagen entstehen. „Dort sollen sowohl Singles als auch Familien als Mieter ein neues Zuhause finden“, so Torke. Im Erdgeschoss werden nach dem Um- und Neubau auf 1000 Quadratmetern eine Kita sowie eine Tagespflegeeinrichtung für Senioren zu finden sein. Kleine sagte dieser Zeitung: „Wir sind als Kommune erneut Bauherr, kümmern uns um den Immobilienerwerb, die Entkernung, den Abriss und parallel um Förderanträge und Investoren. Dieser Rundum-Service, den wir als Stadt leisten, hat sich schon bei den anderen Großprojekten (wie Gesundheitszentrum) als ideal erwiesen.“

Im nächsten Monat soll bereits der erste Förderantrag an das Land gestellt werden. Torke: „Als Investoren-Modell wäre für uns eine Beteiligung von privater Seite denkbar. So könnten Steinheimer für Steinheimer attraktiven Wohnraum schaffen!“ Auch ein schöner Generationengarten (zur Petersilienstraße hin) ist geplant.

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