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Endausbauten in Sandebeck und Eichholz

Für die Anlieger wird es teuer

Steinheim (WB/nf). Ein kleines Jubiläum hatte der Bau- und Planungsausschuss Steinheim zu begehen, als er zu seiner 50. Sitzung in der Stadthalle in der zu Ende gehenden Wahlperiode zusammenkam. Unter anderem ging es um den Endausbau der Straße „Südhang“ in Sandebeck und der „Krehlauer Straße“ in Eichholz.

In Sandebeck soll der Süd hang im kommenden Jahr endausgebaut werden. Auf die Anlieger kommen aller Voraussicht nach hohe Kosten zu. Foto: Marius Thöne

Da der Planer Heinz Müller kurzfristig erkrankt war, gab Anne Wochnik vom Bauamt die Informationen zum gegenwärtigen Planungsstand für beide Vorhaben. In Sandebeck sind ein gepflasterter Gehweg, ein abgesenkter Bordstein und die Asphaltierung des Straßenbereichs (Fahrbahnbreite von 3,30 Meter) vorgesehen, der von Pflasterstreifen unterbrochen wird. Optisch schließt sich der Ausbau an das angrenzende Baugebiet an, so die Verwaltung.

Einsparpotenzial gesucht

Einen Wermutstropfen für die Anlieger stellt die Kostensituation dar, denn sie müssen mit etwa 25 Euro je Quadratmeter rechnen. „So hohe Beträge gab es in Steinheim noch nie“, so die Verwaltung. Für die Grundstückseigentümer würde das Kosten zwischen 16.500 und 28.900 Euro bedeuten. Die Kosten ließen sich möglicherweise etwas senken, wenn auf die Querpflasterung der Straße verzichtet würde. Einsparpotenzial könnte sich durch die Terminierung der Ausschreibung ergeben. Die Durchführung des Ausbaus sollte erst 2021 zum Tragen kommen. Vielleicht habe sich dann die Auftragslage entspannt, so die Stadt.

Für die „Krehlauer Straße“ in Eichholz hatte der Planer drei Varianten ausgearbeitet. Die Details der Planung sollen den Anliegern vor der Entscheidung noch einmal vorgestellt und dann beraten werden. Für die Variante 1 belaufen sich die Kosten auf 96.000 Euro (rund 23 Euro pro Quadratmeter), für die zweite Variante 81.000 Euro (20,80 Euro). Für die dritte Variante wurden keine Kosten genannt.

Der Bauausschuss hat empfohlen, die Planung für beide Ausbauvorhaben weiter zu verfolgen und vor der Entscheidung abschließend noch einmal zu beraten.

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