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Pater Helmut Simonowski setzt sich weiter für die Finanzierung des Krankenhauses in Kalemie ein

Steinheim soll sein Gelübde erfüllen

Steinheim

Immer weniger Gläubige nehmen an den Feierlichkeiten zum Rochustag in Steinheim teil. Das Spendenaufkommen für die Krankenstation im kongolesischen Kalemie wird Jahr für Jahr geringer, auch schon vor der Corona-Pandemie. Der Rochustag, der seit 1637 immer am 16. August in der Emmerstadt begangen wird, muss seinen Charakter ändern, das denken viele Verantwortliche aus Politik, den Kirchen und der Bürgerschaft. Aber wie?

Immer weniger Steinheimer nehmen aktiv am Rochustag teil. Foto: Ralf Brakemeier

 „Traditionen sind gut und wichtig, aber sie sind auch nicht in Stein gemeißelt“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Gerd Jarosch im Rahmen den ökumenischen Gottesdienstes in der Marienkirche am Dienstag. So zogen Pfarrerin Christiane Zina und Pfarrer Ansgar Heckeroth, wie seit vielen Jahren gewohnt, gemeinsam mit Vertretern von Maltesern, Feuerwehr, Bürgerschützen, aus der Politik und Verwaltung in die Kirche ein, wurde das Vater Unser auf Plattdeutsch gebetet, trug Stadtheimatpfleger Johannes Waldhoff das jahrhundertealte Rochusgelübde vor.

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