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Ein Zeichen im Sinne der Gemeinwohlökonomie setzen

Steinheimer Bücherschrank wird gut angenommen

Steinheim

Gerade aufgestellt, wird der Bücherschrank auf dem Petersilienparkplatz schon sehr gut angenommen.

Am Petersilienparkplatz in Steinheim steht seit kurzem ein Bücherschrank. Die Idee dazu hatte der Verein Steinheim International (von links) Gerd Engelmann (Stadtverwaltung), Ulrike Czorny, Anne Steinwart, Stefan Wiedemeier (Sparkasse), Stephanie Flake und Thomas Rebbe. Foto: Heinz Wilfert

Die Idee dazu kam vom Verein Steinheim International. Ulrike Czorny und Stephanie Flake: „Steinheim ist die erste Stadt Deutschlands, die Gemeinwohl zertifiziert ist. Mit dem Bücherschrank wollten wir im Sinne dieser Gemeinwohlökonomie ein Zeichen setzen.“

Der Bücherschrank ist in einer ehemaligen Telefonzelle untergebracht und 24 Stunden geöffnet. Finanziert wurde er mit Hilfe von Spenden, unter anderem der Sparkasse Steinheim. Rund 120 Bücher sind bisher vorhanden, die viele Bereiche und Interessen abdecken – von Kinderbüchern über Kochbücher, Romane und Reiseberichte. Der Plan sieht so aus: „Nimm ein Buch heraus und bringe wieder eines zurück.“ Gerne können auch eigene, gut erhaltene Bücher in den Bücherschrank eingestellt werden. Bei größeren Mengen sollte vorher der Kontakt mit Ulrike Czorny aufgenommen werden. Wegen Corona ist zur Hygiene im Inneren ein Desinfektionsspender angebracht.

Mit der Initiative soll Lust aufs Lesen gemacht und eine Brücke zur Städtischen Bibliothek im Friedrich-Wilhelm-Weber Forum geschlagen werden. „Wir hoffen, dass viele Menschen ihre Leseleidenschaft entdecken und Nutzer der Bücherei werden“, sagt Ulrike Czorny. Wenn sich das Projekt Bücherschrank in Steinheim etabliert, ist in einem künftigen Schritt eine Einrichtung in den Steinheimer Ortschaften denkbar.

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