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DRK Steinheim ehrt Freiwillige

Steinheimer Heinrich Hackling hat schon 150 Mal Blut gespendet

Steinheim

Für eine nicht alltägliche Blutspende ist Heinrich Hackling beim Herbsttermin des DRK Steinheim in der Städtischen Realschule geehrt worden: 150 Blutspenden hat er schon abgegeben - und das seit seinem 18. Lebensjahr.

Von Heinz Wilfert

Gleich vier Blutspender wurden beim Herbsttermin des DRK Steinheim für 100 und mehr Blutspenden geehrt (von links): Hubert Pollmann, Manfred Miegel, Johanna Klaholz, Thomas Puphal, Peter Krehmeier, Wolfgang Jacke, Andreas Wiechers, Rotkreuzleiterin Ulrike Schwarzer-Breker, Heinrich Hackling, Rainer Lücking, Stefanie Pollmann und Bürgermeister Carsten Torke. Foto: Heinz Wilfert

„Ein solcher Rekord ist nur möglich, wenn man regelmäßig spendet“, lobte Rotkreuzleiterin Ulrike Schwarzer-Breker. „Anfangs war nur eine Blutspende im Jahr möglich. Heute komme ich zu allen vier Spenden in Steinheim“, sagte der engagierte Spender Hackling, der bis zur Altersgrenze weiter spenden will.

Drei weitere Spender wurden geehrt, die ebenfalls die Marke von 100 Blutspenden erreicht oder durchbrochen haben: Manfred Seifert (125 Spenden), Wolfgang Jacke und Andreas Wiechers (je 100 Spenden). Geehrt wurden ferner Hubert Pollmann, Thomas Puphal und Johanna Klaholz (je 50 Blutspenden); Rainer Lücking, Peter Kremeier, Manfred Miegel, Stefanie Pollmann und Herbert Sietz (je 25 Spenden). Allen Geehrten gratulierte und dankte der DRK-Orstvorsitzende, Bürgermeister Carsten Torke, der die Urkunden, die Ehrennadeln und die Gutscheine überreichte. Insgesamt kamen 200 Spender zur jüngsten Blutspende, darunter waren sechs Erstspender.

Das DRK nahm auch zur aktuellen Energiekrise Stellung. Der DRK-Blutspendedienst sei sich auch vor diesem Hintergrund seiner Verantwortung für die Versorgung schwerkranker Patienten bewusst. „Für die Durchführung von Blutspendeterminen gelten Mindeststandards auch für die Temperatur in den Räumlichkeiten, in denen die Blutentnahme stattfinden müssen, damit alle, die zum Überleben eine Bluttransfusion brauchen, diese auch bekommen können. Niemand sollte bei der Blutspende frieren und auch in Bezug auf die pharmazeutischen Aspekte müsse eine Mindesttemperatur auf den Blutspendeterminen erreicht werden. Im Notfall sollen mobile Heizgeräte die Blutspende sichern“, hieß es.

So stellt sich der DRK-Blutspendedienst West auf den Winter ein

Im Hinblick auf die im kommenden Herbst/Winter zu befürchtenden Energieengpässe sei nicht auszuschließen, dass es in einigen Gebäuden schwierig werden könnte, die nötige Temperatur zu erreichen, zumal öffentliche Gebäude grundsätzlich nur noch auf maximal 19 Grad geheizt werden sollen. Problematisch dürfte es zudem werden, wenn Gebäude und Liegenschaften in den Ferien oder Wochenenden nur auf „Temperatur gehalten werden“, damit Wasserrohre nicht platzen.

Eine größere Zahl von Blutspendeterminen aus diesem Grund abzusagen, würde jedoch die Blutversorgung gefährden. „Blutspende ist in der öffentlichen Gesundheitsfürsorge von direkter, systemrelevanter Bedeutung“, so der kaufmännische Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes West, Dr. Holger Praßel. Man vertraue auf allen Ebenen auf die notwendige Unterstützung durch die Entscheider vor Ort. „Nur, wenn wir während der Blutspende unsere Standards auch mit Blick auf die Raumtemperatur einhalten können, kommen wir sicher versorgt durch den Winter“, so Praßel. Der DRK-Blutspendedienst prüft daher schon jetzt mit Hochdruck alle eventuell problematischen Termine sowie die maximalen Heizmöglichkeiten vor Ort (380 V-Stromanschluss).

Alle Blutspendeteams des DRK werden zügig mit Heizgeräten ausgestattet, damit die Blutspenderräumlichkeiten im Notfall ausreichend erwärmt werden können. Dies gelte auch für große Hallen.

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