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Petrischule in Höxter bekommt eine wichtige Bereicherung

Über dem Anbau weht der Richtkranz

Höxter

Der Rohbau des Anbaus der Grundschule Petrifeld ist fertig. Der Richtkranz weht über dem Gebäude.

Bürgermeister Daniel Hartmann (rechts) hat sich sich bei allen am Bau beteiligten Akteuren bedankt. Leni, Lee-Ann und Mararh und auch die Lehrerinnen freuen sich auf den Anbau. Foto: Stadt Höxter

Gerade bei Bauprojekten an Schulen fallen diese Feiern gewöhnlich farbenfroh und mit großer Beteiligung von Handwerkern, Vertretern des öffentlichen Lebens, Eltern, Lehrern und natürlich Schülerinnen und Schülern aus. Auch hier ist in Coronazeiten alles anders. Die Petrischule Höxter hat es sich jedoch nicht nehmen lassen, das Richtfest für die Erweiterung ihres Offenen Ganztages mit Einschränkungen zu begehen.

Auf die Frage, was man bei einem Richtfest denn so macht antwortet die achtjährige Leni: „Da wird Schnaps getrunken und das Glas vom Dach geworfen.“ Getränke und auch ein Richtschmaus gab es beim Richtfest des Gebäudeanbaus der Petrischule zwar nicht, jedoch wurde ansonsten für alles gesorgt, was man in normalen Zeiten dazugehört. Die Handwerker haben kurz die Arbeit eingestellt, Zimmermann Jan-Frederic Kiel hat vom Gerüst den Richtspruch gehalten und auch Bürgermeister Daniel Hartmann hat es sich nicht nehmen lassen den Ausführenden für die geleistete Arbeit zu danken.

Viel Glück für die Zukunft

Schulleiterin Margit Streicher-Bönnighausen und Gabi Schubring, Leiterin der offenen Ganztagsschule an der Petrischule in Höxter, sind froh, dass mit dieser kleinen Zeremonie dem Gebäude viel Glück für die Zukunft mitgegeben wurde. „Auch der Öffentlichkeit wird hiermit gezeigt, dass der Baufortschritt weiter voranschreitet und auch der kürzlich entstandene Brand im Rohbau nicht zu einem wesentlichen Verzug der Arbeiten beitragen wird.“ so die beiden Verantwortlichen an der Petrischule.

„Für die Offene Ganztagsschule und dem gesamten Schulbetrieb wird der Anbau eine wichtige Bereicherung sein“, zeigt Bürgermeister Daniel Hartmann auf und freut sich, dass auch an der Gemeinschaftsgrundschule Nicolai bald mit den Arbeiten zur Verbesserung der baulichen Situation begonnen wird.

Leni und ihren Mitschülerinnen Lee-Ann und Mararh war es dann vorbehalten, den ausführenden Akteuren der Verwaltung und des Generalunternehmers Dr. Schoppe eine selbstgebastelte Werkzeugkiste mit Süßigkeiten zu überreichen. Als Dankeschön für die bisherige Arbeit und Stärkung für die Fortführung des Bauprojekts.

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