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Crowdfunding-Aktion des Vereins Zweite Heimat bringt 3048 Euro ein – Gut erhaltene Geräte angeschafft

15 Laptops helfen Flüchtlingskindern

Warburg (WB/dal). 15 gut erhaltene Laptops hat der Warburger Verein Zweite Heimat gekauft. Die Geräte sollen gegen einen Pfand an bedürftige Flüchtlingsfamilien ausgeliehen werden. Bezahlt wurden die Geräte durch Spenden.

Über die Laptops freuen sich (hinten, von links) Gertrud Flore (Zweite Heimat), Jochen Behrens (Kommunales Integrationszentrum), Thomas Albers (Vereinigte Volksbank) mit (vorne) den Lernunterstützern Georg Vieth und Anna Stratmann mit (von links) Pari, Derin und Zari. Foto: D. Lüns

„In der Lockdown-Phase waren viele Schüler abgeschnitten, weil sie keine digitalen Endgeräte zur Verfügung hatten“, erklärt Gertrud Flore vom Vorstand des Vereins. So hätten die Kinder dem Distanzunterricht nicht beiwohnen können. Für solche und andere Fälle hatte die Vereinigte Volksbank Brakel spezielle Corona-Crowd­fundings ins Leben gerufen. Auch die Zweite Heimat machte dabei mit.

Bei dieser Art der Schwarmfinanzierung kann jeder mitmachen, auch durch Kleinstbeträge. Nicht ein Großspender, sondern eine Menschenmenge (Englisch: crowd) finanziert (fund) also letztlich das Projekt. Die Bank selbst gab 1000 Euro dazu, am Ende betrug der Kontostand der Sammelaktion daher 3048 Euro.

Unterstützung durch Firma Brauns-Heitmann

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter hatte derweil bei Unternehmen um Unterstützung gebeten. Die Firma Brauns-Heitmann beteiligte sich daraufhin mit 1000 Euro am Projekt. So standen am Ende 3048 Euro zur Verfügung.

Ein tolles Ergebnis, findet Flore, zumal die Laptops in den Familien für verschiedene Dinge genutzt werden können und so einen Mehrwert bieten. „Wir schauen jetzt, wie weit wir mit diesen Geräten kommen“, sagte das Vorstandsmitglied.

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