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Warburger Gymnasium entlässt seine Absolventen

66 Hüffert-Abiturienten verabschiedet

Warburg

66 Schülerinnen und Schüler des Warburger Hüffertgymnasiums haben von  Schulleiterin  Susanne Krekeler am Freitag bei einer Feier im Pädagogischen Zentrum  ihre Abiturzeugnisse erhalten.

Bearbeitet von Ralf Benner

66 Schülerinnen und Schüler des Warburger Hüffertgymnasiums haben von Schulleiterin Susanne Krekeler bei einer Feier im Pädagogischen Zentrum ihre Abiturzeugnisse erhalten. Foto: Hüffertgymnasium Warburg

Nach drei Jahren in der gymnasialen Oberstufe war es nun Zeit, Bilanz zu ziehen. Obwohl auch dieser Jahrgang pandemiebedingte Einschränkungen hinnehmen musste, freuten sich die Jahrgangsleiter Mark Schmidt und Ina Wriedt darüber, dass es auch zahlreiche Erlebnisse gegeben hat, an die sich die Schülerinnen und Schüler sicher gerne erinnern werden.

Hierzu zählen sicherlich der Erste-Hilfe-Kurs zum Kennenlernen zu Beginn der Oberstufe, kleinere Kursveranstaltungen oder die Skifahrt. Auch die Motto-Woche mit einem schönen letzten Schultag konnte unbeschwert gefeiert werden und die Abiturfeierlichkeiten konnten   endlich wieder mit der gesamten Jahrgangsstufe in würdigem Rahmen gemeinsam begangen werden.

Abiturientia 2022

Pandemie hat auch Türen geöffnet

Besonders betonte das Jahrgangsleitungsteam, dass sich diesem Jahrgang durch die Pandemie andere Türen geöffnet hätten, wie das Erreichen digitaler Kompetenzen durch „Lernen in Distanz“ oder „Lernen in Teilgruppen“ oder auch die Ausbildung sozialer Kompetenzen, die in Teilen darin bestanden, den obligatorischen Abstand zum Nächsten einzuhalten, auch wenn daran doch immer wieder erinnert werden musste.

Soziale Kompetenz erworben

Dass der Jahrgang soziale Kompetenzen erworben hat, zeigte sich nicht zuletzt in Aktionen, in denen Spenden für Benachteiligte gesammelt wurden, unter anderem auch die Kollekte des Abiturgottesdienstes. Die Jahrgangsleiter brachten in ihrer Rede, in der nicht einmal die Worte „Corona“ oder „Pandemie“ genannt wurden, die Hoffnung zum Ausdruck, dass für die Schüler die Zeit am Hüffertgymnasium trotz allem eine schöne und prägende Zeit war.

Susanne Krekeler betonte in ihrer Rede, dass dieser Jahrgang sich in einer Welt im Umbruch in hohem Maße durch Flexibilität, Medienkompetenz, Eigenverantwortung und besondere Selbstständigkeit auszeichnet, waren doch immer wieder Anpassungen an neue äußerliche und damit auch unterrichtliche Gegebenheiten notwendig.

Schüler tatkräftig unterstützt

Für die Unterstützung der Schüler bei der Bewältigung dieser dynamischen Herausforderungen bedankte sie sich ausdrücklich bei den Eltern, den Lehrkräften und allen anderen am Hüffertgymnasium tätigen Menschen. Sie bat die Schüler, das in sie gesetzte Vertrauen in Zukunft dadurch zu rechtfertigen, indem sie sich stets gegen jedwede imperialistische und diskriminierende Tendenzen stellen, sich aktiv für das Gemeinwohl einsetzen und dabei ihre Wurzeln nie zu vergessen.

Besonders stolz zeigte sich Susanne Krekeler, dass von den 66 Abiturientinnen und Abiturienten in diesem Jahr wiederum drei Schülerinnen und Schüler die Bestnote von 1.0 erreicht haben. Insgesamt erreichten 23 Schülerinnen die Note 2.0 oder besser.

Ehrungen für besondere Leistungen

Für herausragende Leistungen im Abitur erhielten Mariann Bülling, Mathis Dewenter und Antonia Häberle eine Auszeichnung und eine Nominierung für die Ehrung durch das Schulministerium NRW. Für sehr gute Leistungen im MINT-Bereich wurden Ricarda Buren, Mathis Dewenter, Valeria Flekler, Antonia Häberle, Lena Krips und Denis Sari ausgezeichnet; im Fach Deutsch wurde Mariann Bülling und im Fach Katholische Religionslehre Antonia Häberle ausgezeichnet.

Ehemaligen-Verein bedankt sich

Der Ehemaligen-Verein sprach darüber hinaus einen besonderen Dank für inner- und außerschulisches soziales Engagement an Theresa Dissen, Benedikt Leßmann, Leo Michels, Elisa Rinteln und Colin Schubert aus. Gleichzeitig lud er alle nunmehr ehemaligen Schüler/-innen ein, die wichtige Arbeit des Vereins in Zukunft zu unterstützen.

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