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Bürgermeister Tobias Scherf dankt dem Team des Warburger Bauhofes

Absolute Ausnahmewoche

Warburg

Für die mehr als 20 Mitarbeiter des Warburger Bauhofes ist am Freitag eine absolute Ausnahmewoche zu Ende gegangen. Seit Samstagabend waren sie praktisch pausenlos im Einsatz gewesen, um die Schneemassen von Straßen und Gehwegen zu schieben.

wn

Bürgermeister Tobias Scherf (links) hat sich beim Team des Bauhofs für die vielen geleisteten Überstunden bedankt. Foto: Jürgen Vahle

Dafür haben ihnen am Freitagmittag Bürgermeister Tobias Scherf und der 1. Beigeordnete Klaus Braun gedankt. Für alle hatte es bereits in der Woche eine Pizza auf Kosten des Arbeitgebers gegeben.

Der Winter habe viele schöne Seiten. „Aber lustig war an der vergangenen Woche eigentlich gar nichts“, machte Bauhofleiter Jürgen Thonemann deutlich. Es habe nicht nur eine Menge Arbeit, sondern auch einiges an Unverständnis und Ungeduld der Bürger gegeben. Man habe getan, was möglich war. Aber bei solchen Schneemassen in so kurzer Zeit könne man nicht überall gleichzeitig sein, warb Thonemann noch einmal um Verständnis.

Auch Warburgs Bürgermeister Tobias Scherf nahm die Kritik mancher Bürger, die sich vor allem in den sozialen Medien ausgebreitet hatte, auf. Dieser Wintereinbruch, den es seit Jahrzehnten so nicht gegeben habe, habe schließlich über Tage angehalten. „Es war seit Montag praktisch ein Dauerzustand“, sagte Scherf.

Bei aller Kritik habe er aber viel Solidarität erlebt. Als Beispiel nannte er die Landwirte, die ohne zu fragen mit ihren Traktoren beim Räumen mitgeholfen hätten. Auch bei ihnen bedankte sich Tobias Scherf.

Die Schneemassen aus der Innenstadt sind mittlerweile zu großen Teilen mit Lastwagen auf den Schützenplatz gefahren worden. Dort soll der Schnee jetzt verteilt werden, damit er bei wärmeren Temperaturen auch gut wegschmelzen kann.

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