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Warburger Rat hebt Bebauungsplan für Gelände in Warburg-Scherfede auf

Aus Gewerbefläche wird Ackerland

Warburg (WB/vah). Seit 37 Jahren wird ein als Industriefläche ausgewiesenes Areal in Scherfede (Auf’m Plumpe“) nur für den Ackerbau genutzt. Das wird auch in Zukunft so bleiben.

Ein 8,7 Hektar großes Gebiet, das auch den vorderen Scherfeder Sportplatz beinhaltet, ist in Zukunft nicht mehr als Industriegebiet vorgesehen. Das hat der Rat entschieden. Foto: Jürgen Vahle

Der Warburger Rat hat in seiner Sitzung am Dienstagabend im Pädagogischen Zentrum beschlossen, den dort geltenden Bebauungsplan zu überarbeiten und den 8,7 Hektar großen Bereich in Zukunft nicht mehr als Industriefläche vorzusehen. Das Gebiet liegt zwischen Bahn, Mühlengraben/Diemel, Sportplatz und dem Gelände der Firma Lödige.

Weitere Ansiedlung von Industrie und Gewerbe nicht mehr möglich

Eine weitere Ansiedlung von Industrie und Gewerbe ist dort nun nicht mehr möglich, obwohl es gegen die Entscheidung Einwände gab. Der Besitzer zweier Parzellen im betroffenen Gebiet hatte eingeworfen, dort nun doch in absehbarer Zeit eine gewerbliche Nutzung ansiedeln zu wollen.

Dem konnten weder die Stadtverwaltung noch der Rat am Dienstagabend folgen. Es habe in den vergangenen drei Jahrzehnten ausreichend Zeit gegeben, eine gewerbliche Nutzung voranzutreiben. Zudem habe der Eigentümer weder einen konkreten Zeitrahmen noch die Art des Gewerbes genannt.

Die Stadt Warburg wolle nun das Gewerbe an den Straßen Auf der Hellbeke, Werkstraße und Bernhardusstraße konzentrieren. Das befürwortete auch der Rat, der den Antrag von CDU-Fraktionschef Willi Vonde auf Aufhebung des Bebauungsplans einstimmig annahm.

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