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Autobahn gesperrt: Rettungshubschrauber muss landen 

60-Jährige auf der A44 lebensgefährlich verletzt

Warburg/Breuna

In der Baustelle auf der A44 zwischen Warburg und Breuna hat sich am Sonntagnachmittag ein Unfall ereignet. Eine Frau schwer wurde verletzt.

Im Baustellenbereich zwischen Warburg und Breuna hat sich am Sonntag ein Auto auf der A44 überschlagen. Foto: Feuerwehr Breuna

Wie die am Unfallort eingesetzten Streifen der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, ereignete sich der Unfall gegen 16.40 Uhr. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte es sich um einen Alleinunfall gehandelt.

Eine 60 Jahre alte Frau aus Lüdenscheid war mit ihrem Opel auf der A 44 in Richtung Dortmund unterwegs. Rund sechs Kilometer vor Breuna war sie im Bereich einer Baustellen-Verschränkung aus noch unbekannten Gründen vom linken Fahrstreifen abgekommen und mit mehreren Warnbaken kollidiert.

Im Anschluss daran geriet sie auf die linksseitig beginnende Mittelschutzplanke. Dadurch hob das Fahrzeug der Frau ab, drehte sich in der Luft mehrfach und landete auf dem Dach auf der Gegenfahrbahn in Richtung Kassel. Die 60-Jährige wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt. Ersthelfer befreiten sie aus dem Fahrzeug, was die Feuerwehr ausdrücklich lobte. Anschließend wurde sie mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Aufgrund des Unfalls mussten beide Richtungsfahrbahnen bis etwa 18.10 Uhr voll gesperrt werden, wodurch es zu kilometerlangen Staus kam. Weitere Teilsperrungen einzelner Fahrstreifen dauerten noch bis etwa 20 Uhr.

Feuerwehreinheiten aus Breuna und Habichtswald rückten aus, um den Brandschutz sicherzustellen und ausgelaufene Betriebsstoffe wie Öl und Benzin aufzunehmen.  

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