1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Warburg
  6. >
  7. Azubi-Card verspricht Vergünstigungen

  8. >

Augenoptikermeister Reinhard Becker unterstützt Angebot für Lehrlinge im Handwerk

Azubi-Card verspricht Vergünstigungen

Warburg (WB/ben). Im September haben alle Auszubildenden im ostwestfälisch-lippischen Handwerk erstmals eine Azubi-Card erhalten. Augenoptikermeister Reinhard Becker aus Warburg unterstützt die Aktion der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld und der Kreishandwerkerschaften. »Eine tolle Idee«, sagt er.

Augenoptikermeister Reinhard Becker aus Warburg und seine Auszubildende Evelyn Görzen unterstützen die Aktion der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld und der Kreishandwerkerschaften. Foto: Ralf Benner

Mit der Karte können sich Azubis mit eingetragenem Ausbildungsvertrag bei der Handwerkskammer jederzeit ausweisen – ähnlich wie Schüler mit Schülerausweis oder Studierende mit dem Studentenausweis. Der Ausweis bestätigt, dass der Inhaber eine betriebliche Berufsausbildung im Handwerk absolviert.

Mit der Azubi-Card soll die Identifikation der jungen Auszubildenden mit ihrem Karriereweg stärken. Die duale Berufsausbildung im Handwerk werde auf diese Weise positiv unterstrichen, betont die Handwerkskammer OWL. Aktuell sind mehr als 10.000 Lehrverträge in Ostwestfalen-Lippe erfasst.

Mehr als 21.000 Mitgliedsbetriebe in OWL

Die Azubi-Card soll auch Vergünstigungen ermöglichen, etwa Preisnachlässe bei Einkäufen oder Dienstleistungen in möglichst vielen der mehr als 21.000 Mitgliedsbetrieben in OWL.

In seinem Geschäft »Optik Becker« in der Warburger Hauptstraße 47 bietet Inhaber Reinhard Becker allen Inhabern der Azubi-Card zehn Prozent Preisnachlass auf Brillen (Gestelle und Gläser) an. Seine Auszubildende Evelyn Görzen (18) ist auch im Besitz einer solchen Karte. »Als Azubi hat man ja noch nicht so viel Geld zur Verfügung, da sind Vergünstigungen natürlich willkommen«, sagt sie.

Friseur-Besuch, Extra-Brötchen, Essensrabatt

Reinhard Becker ist gerne bereit, die Einführung der Azubi-Card zu unterstützen, zu bewerben und sich als Azubi-freundlicher Betrieb zu präsentieren. Auch mit einem entsprechenden Aufkleber am Schaufester seines Geschäfts. »Es würde mich freuen, wenn viele Handwerksbetriebe in der Region diesem Beispiel folgen würden«, erklärt Becker.

Von prozentualen Vergünstigungen, beispielsweise bei einem Friseurbesuch bis hin zu einem Extra-Brötchen in Bäckereien oder einem vergünstigten Mittagstisch in Fleischereien seien der jeweiligen Kreativität des einzelnen Betriebs keinerlei Grenzen gesetzt.

Startseite