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Hauptwege auf 700 Metern Länge ausgebaut – Lob vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter

Barrierefrei durchs Wisentgehege

Warburg (WB). Das Regionalforstamt Hochstift hat, in engem Schulterschluss mit der Stadt Warburg, ein gemeinsames Projekt im Wisentgehege Hardehausen abgeschlossen: den barrierefreien Ausbau des Hauptgehegeweges auf 700 Meter Länge.

Wisentförster Rainer Glunz, Bezirksverwaltungsstellenleiter Johannes Thonemann und Roland Schockemöhle, Leiter des Regionalforstamtes Hochstift, freuen sich über den neuen Weg. Foto:

Mit der Instandsetzung des Wanderweges ist der zentrale Bereich des Wisentgeheges nun barrierefrei für Rollstuhl- und Rollatorfahrer und Familien mit Kinderwagen und Fahrrädern. „Der Weg entlang der Bergwisente, Wildpferde und Wildschweine ist der Wichtigste auf dem ganzen Gelände und war über die Jahrzehnte der intensiven Nutzung stellenweise zu einer richtigen Huckelpiste geworden“, sagt Roland Schockemöhle, Leiter des Regionalforstamtes Hochstift, zu dem das Wisentgehege gehört.

Zusammen mit Johannes Thonemann, Bezirksverwaltungsstellenleiter aus Scherfede, hatte das Forstamt den Auftrag einer neuen Deckschicht geplant und aus Mitteln des Landes und der Stadt Warburg finanziert. „Das Wisentgehege ist für die Scherfeder und Hardehausener Bevölkerung seit 62 Jahren das Naherholungsgebiet schlechthin“, erklärt Thonemann.

Neue Deckschicht aufgebracht

„Mit der neuen Deckschicht sind wir hier in Hardehausen ein gutes Stück in unserem Sinne weitergekommen“, freut sich auch Karl-Josef Günther vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) über den großen Schritt in Sachen Barrierefreiheit. Er hatte die Anlage aus der Perspektive der Betroffenen unter die Lupe genommen und dem Forstamt konkrete Vorschläge für Verbesserungen gemacht. Die wurden nun gemeinsam durch das Land und die Stadt umgesetzt.

Für Michael Stickeln, Bürgermeister der Stadt Warburg, eine Konsequenz der gelebten Kooperation: „Wir wissen in Warburg, was wir an unserem Wisentgehege haben, und werden den Weg zur Entwicklung des Gebietes weiter gemeinsam beschreiten.“

Das Gesteinsgemisch wird sich noch setzen, lädt aber schon jetzt zum Flanieren ein. Der Besuch des Wisentgeheges ist kostenfrei und an allen Tagen möglich.

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