1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Warburg
  6. >
  7. Warburger CDU will wirtschaftlich tragfähige Bäderlösung

  8. >

Große Bürgerbeteiligung beim ersten Kernstadtgespräch der Christdemokraten

Warburger CDU will wirtschaftlich tragfähige Bäderlösung 

Warburg

Etwa 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Warburger Christdemokraten zum ersten Kernstadtgespräch gefolgt. Sie diskutierten vor dem Hintergrund des geplanten Komibades  in Warburg über die Zukunft der Schwimmbäder in der Hansestadt.

Bearbeitet von Ralf Benner

Der Erhalt des Schwimmbad-Standortes Warburg war Thema beim ersten Kernstadtgespräch des CDU-Ortsverbandes Warburg. Foto: Stadtwerke Warburg

„Wir freuen uns sehr über die große Beteiligung  sowie die sehr faire und sachliche Diskussion“, fasste die Vorsitzende des Ortsverbandes Warburg, Heike Kaebsch, das erste Kernstadtgespräch in einer Pressemitteilung zusammen. 

Ratsherr und stellvertretender Vorsitzender Thomas Berens führte in das Thema Schwimmbadstandort Warburg ein. Dabei machte Berens deutlich, dass der CDU-Ortsverband Warburg für ein ganzjähriges Schwimmangebot für alle Bürgerinnen und Bürger stehe.

Rund 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Warburger Christdemokraten zum ersten Kernstadtgespräch gefolgt. Thema war das geplante Kombibad. CDU-Ortsverbandsvorsitzende Heike Kaebsch (vorne rechts) freute sich über eine "sehr faire und sachlich"geführte Diskussion. Foto: CDU Warburg

Ganzjähriges Schwimmangebot

Dabei seien besonders Schul- und Therapieschwimmen, der Erhalt des Waldbad-Charakters des Freibades sowie eine tragfähige, wirtschaftliche, ökologische und nachhaltige Hallenbad- und Freibadlösung wichtig. Ergebnis müsse ein nachhaltiges, auf die Zukunft modern ausgerichtetes Schwimmbadangebot sein, so Berens. Pros und Contras für Neubau oder Sanierung, 50-Meter-Bahn oder 25-Meter-Bahn rundeten  seinen Einführungsbeitrag ab.

Bürger beklagen mangelnde Beteiligung

Unter der Moderation von Prof. Dr. Günter Wilhelms von der Theologischen Fakultät Paderborn schloss sich eine rege und sehr sachlich orientierte Diskussion an. Die Ergebnisse wurden von Jennifer Spönlein, stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbandes, am Flipchart geclustert und zusammengefasst. Themen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim Thema Bäder besonders am Herzen lagen, waren mangelnde Bürgerbeteiligung, fehlende Transparenz, Personalbedarf, Einbezug der Anwohner bei der Planung, Schulen, Berücksichtigung der Interessen von Kindern und Jugendlichen sowie aktiver Schwimmer, Neubau versus Sanierung, 25 Meter- oder 50 Meter-Bahn, Eintrittspreise sowie die Parkplatzsituation.

CDU-Ortsverbandsvorsitzende Heike Kaebsch

Zum Ende der Veranstaltung machte Vorsitzende Heike Kaebsch deutlich, dass die Ergebnisse der offenen und fairen Diskussion nicht in der Schublade verschwinden.   Vorstandsmitglied Reinhard Borgiel werde ein Protokoll anfertigen. Einführungspräsentation, die Ergebnisse der Diskussion sowie das Protokoll würden an die im Rat vertretenden Parteien und die Gremien der Stadt Warburg weitergeleitet. „Uns als CDU-Ortsverband Warburg ist es wichtig, partei- und fraktionsübergreifend eine wirtschaftlich tragfähige und nachhaltige Bäderlösung, die eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger mittragen kann, zu beschließen“, erklärte sie.

Startseite
ANZEIGE