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Drehbuchautor Heinrich Hadding (45, »Die Päpstin«) ist Träger des Kulturpreises 2017

Der Film ist seine Leidenschaft

Warburg (WB). In Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Filmkultur in Deutschland und wegen seiner bemerkenswerten Schaffenskraft als Drehbuchautor ist Heinrich Hadding mit dem Kulturpreis der Stadt Warburg ausgezeichnet worden.

Ralf Benner

Bei der Verleihung des Kulturpreises (von links): Kulturausschussvorsitzender Ulrich Nolte, Ute und Judith Schlinker, Drehbuchautor und Preisträger Heinrich Hadding, Bürgermeister Michael Stickeln , Stefanie Hadding mit den beiden gemeinsamen Kindern des Ehepaares, Klara (11) und Johann (4), sowie Winnie Hadding, die Mutter des Kulturpreisträgers. Foto: Ralf Benner

Der 45-Jährige ist nach Bernd Heidenreich 2015 und Walter Strümper 2016 der dritte Preisträger. Eine Jury, zu der neben der Familie Schlinker (Cineplex-Kino), Stifterin des Kulturpreises, auch der Vorsitzende des städtischen Kulturausschusses, Ulrich Nolte, und Bürgermeiste Michael Stickeln gehören, hatte Hadding einstimmig als Träger des Kulturpreises ausgewählt.

Jury würdigt Kreativität und Gestaltungskraft des Filmschaffenden

In einer kleinen Feierstunde im Rathaus Zwischen den Städten würdigte Bürgermeister Michael Stickeln die Ausdrucksstärke, Kreativität und Gestaltungskraft des Filmschaffenden. »Sie haben trotz ihrer noch jungen Jahre außerordentlich viel auf ihrem Gebiet bewegt und erreicht – darauf dürfen Sie zurecht sehr stolz sein.« Der Werdegang des diesjährigen Preisträgers zeige höchst anschaulich, dass er sich nie mit Stillstand zufrieden gegeben, sondern vielmehr immer wieder Neues ausprobiert und sich weiteren Herausforderungen gestellt habe, sagte Stickeln in seiner Laudatio.

»Die beständige Weiterentwicklung hin zu einem heute im Filmbetrieb viel beachteten und anerkannten Drehbuchautor ist da bloß die logische Folge und zudem der überaus verdiente Lohn aller vorangegangenen Mühen«, unterstrich das Stadtoberhaupt. Kinobetreiber Dr. Heribert Schlinker, Stifter des Kulturpreises, pflichtete Stickeln bei. Schlinker fasste sich gestern kurz: »Den Kulturpreis hat er sich verdient!«

Adaption des Weltbestsellers »Die Päpstin«

Im 2001 startete Hadding seine freiberufliche Drehbucharbeit, die in der Autorentätigkeit für die Adaption des Weltbestsellers »Die Päpstin« (2008) sowie für den TV-Film »Der weiße Äthiopier«, der an Weihnachten vergangenen Jahres in der ARD ausgestrahlt wurde, gipfelte.

Seit 2013 besteht darüber hinaus seine Mitgliedschaft in der Deutschen Filmakademie. 2016 erfolgte die Berufung in die Vorauswahljury für den Deutschen Filmpreis.

Seit 2006 lebt Heinrich Hadding, 1972 in Kassel geboren und Abiturient des Warburger Gymnasiums Marianum, mit seiner Ehefrau Stefanie und den beiden Kindern Klara (11) und Johann (7) wieder in Warburg.

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