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Klaus Schumacher zu Gast in der „Zweiten Heimat“

Der Kreisdirektor liest vor

Warburg (WB/vah). Wie können wir das, was Weihnachten ausmacht, mit Menschen aus anderen Kulturen teilen? Diese Frage stand jetzt in der Warburger Begegnungsstätte „Zweite Heimat“ im Mittelpunkt eines adventlichen Abends. Als besonderer Gast war Kreisdirektor Klaus Schumacher dazu in die Hauptstraße gekommen.

Kreisdirektor Klaus Schumacher las in der „Zweiten Heimat“ Advents- und Weihnachtsgeschichten vor. Foto: Jürgen Vahle

In der Begegnungsstätte bietet normalerweise Jürgen Thon jeden Donnerstag um 18.30 Uhr eine Lesestunde für geflüchtete Kinder und Jugendliche an. Darüber war er mit dem Kreisdirektor ins Gespräch gekommen, als der Spitzenbeamte des Kreises Höxter dem Lernhilfeprojekt der „Zweiten Heimat“ im Namen des Kommunalen Integrationszentrums den Integrationspreis verliehen hatte. Die Idee zu einem gemeinsamen Leseabend war geboren.

30 kleine und große Besucher kommen

„Die Fähigkeit zu lesen ist entscheidend für den Schulerfolg. Ganz besonders gilt das auch für die Kinder und Jugendlichen, die in den vergangenen Jahren nach zugewandert sind und die deutsche Sprache ganz neu lernen müssen“, macht die „Zweite Heimat“ deutlich.

Für die jüngste Lesestunde nahm sich Klaus Schumacher viel Zeit. Im Gepäck hatte er Geschichten über Weihnachten und darüber, wie man gut zusammen leben kann. Mehr als 30 kleine und große Besucher waren gekommen, um in adventlicher Stimmung bei Kerzenlicht, Punsch und Plätzchen den vorgetragenen Geschichten zu lauschen oder abwechselnd auch selber etwas vorzulesen.

Kommunales Integrationszentrum begleitet

Begleitet wurde Schumacher von Filiz Elüstü vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter, das den Abend im Rahmen des Forums für interkulturelle Begegnung und interreligiösen Austausch im Kreis Höxter als diesjährige Dezemberaktion unter der Überschrift „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“ mitveranstaltet hat.

Ziel dieser Aktion sei es, durch Begegnung und Austausch Kultur und Brauchtum der Advents- und Weihnachtszeit den bei uns lebenden Migranten, Neuzugewanderten und Flüchtlingen näher zu bringen.

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