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Feier auf 50.000 Quadratmeter Fläche

Drei Tage feiern beim Diemelfest in Warburg

Warburg

Ein Sommerfest für alle Generationen kommt: Die Vorbereitungen des Diemelfestes der Stadt Warburg laufen auf Hochtouren. Auf 50.000 Quadratmetern wird am ersten Juli-Wochenende, 1. bis 3. Juli, an den Ufern der Diemel der „Diemelzauber“ gefeiert.

Maniac treten beim Diemelfest 2022 in Warburg auf. Foto: Privat

Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag wird vor den Toren der Altstadt in der Diemelaue ein abwechslungsreiches Programm geboten. Eine Blaulichtmeile, auf der Feuerwehr und Polizei zum Kennenlernen der Freunde und Helfer einladen.

Viele Warburger Vereine werden mit tollen Aktionen dabei sein, die „Regionale“ zeigt ihre zukunftsweisenden Projekte, der regionale Markt lädt zum Einkaufen ein. Auch aus kulinarischer Sicht werden keine Wünsche offen bleiben, kündigt die Stadt in einer Pressemitteilung an.

Der Diemelzauber soll ein Mehrgenerationen-Spektakel werden. Das gilt auch für das Bühnenprogramm: Bekannte Musiker, unter anderem aus den Nachbarkreisen Bielefeld, Paderborn und Kassel, werden auftreten.

Pianist und Sänger Michael von Zalejski stimmt das Publikum auf ein langes Partywochenende mit einer Hommage an Udo Jürgens ein. Foto: Privat

Den Startschuss zum Diemelzauber gibt Bürgermeister Tobias Scherf am Freitag, 1. Juli, um 17 Uhr. Musikalisch unterstützen wird ihn dabei das Stadt- und Jugendorchester. Dann tritt „Merci Udo“ auf. Pianist und Sänger Michael von Zalejski stimmt das Publikum auf ein Partywochenende mit einer Hommage an Udo Jürgens ein.

Danach übernimmt „Graffiti“. Die Coverband aus Bielefeld präsentiert altbekannte Klassiker. Gegen 22 Uhr endet das Bühnenprogramm des ersten Diemelzauber-Tags.

Am Samstag geht es zur Mittagszeit los. Nach einer Begrüßung durch Tobias Scherf wird es informativ: Ab 14 Uhr stellt die „Regionale“ ihre Projekte zur Schaffung zukunftsweisender, städtebaulicher Qualitäten vor.

Mit der Idee zur Laurentiushöhe hatte die Stadt Warburg, gemeinsam mit dem Heilpädagogische Therapie- und Förderzentrum (HPZ) St. Laurentius (den Caritas Wohn und Werkstätten zugehörig) eine Idee, die vom Infrastrukturprogramm der „Regionalen“ den A-Status erhielt und damit eines von insgesamt 60 Projekten des NRW-Strukturprogrammes „Regionale“ 2022 in Ostwestfalen-Lippe ist.

"Randale" treten beim Diemelfest auf. Foto: Steffi Behrmann

Danach tritt „Randale“ auf. Die Kinderrockband besteht aus vier Bielefeldern, die mit „familientauglicher Rock- und Punkmusik“ für Trubel sorgen. Am frühen Abend treten mit der „Drums“-Abteilung des Stadt- und Jugendorchesters heimische Musiker auf.

Am Abend steht dann die Band „Maniac“ auf der Bühne. Seit mehr als 30 Jahren touren die sechs Musiker aus dem Paderborner Land durch die Republik und haben das Beste aus 50 Jahren Musikgeschichte im Gepäck.

Eine in Glitzer und Glamour getauchte Bühnenpräsenz löst Maniac ab: Wanda Kay wird dem Publikum eigene Songs und bekannte Klassiker präsentieren. Auch am zweiten Tag des Diemelzaubers endet das Bühnenprogramm gegen 22 Uhr.

"Rockinham" treten beim Diemelfest in Warburg auf. Foto: Rockingham GbR

Sonntag geht es um 11 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst los. Am Mittag spielt das Stadt- und Jugendorchester. Ab 14.30 Uhr werden Jugendliche in einer Abschlussveranstaltung die Ergebnisse des Projekts „Jugend entscheidet“ der gemeinnützigen Hertie-Stiftung vorstellen. Die Jugendlichen entschieden sich für einen „Platz für Jugendliche mit Skaterpark“. Dieses Projekt möchte der Stadtrat verbindlich im Jahr 2023 in der Diemelaue umsetzen.

Den Abschluss der drei zauberhaften Tage an der Diemel gestaltet die Coverband „Rockingham“. Die Musiker lassen das Fest in den Diemelaue zu bekannten Klängen wie etwa der Rolling Stones, der Beatles, Status Quo und den Dire Straits ausklingen.

Ärger um den Termin

Um den Termin des Diemelzaubers hatte es bereits kurz nach der Ankündigung Ärger gegeben. Am ersten Juli-Wochenende werden traditionell in Menne und Bonenburg Schützenfeste gefeiert.

Ein ungeschriebenes Gesetz in Warburg besagt, dass in der Schützenfestphase von Pfingsten bis Anfang August keine größeren Parallelveranstaltungen von der öffentlichen Hand organisiert werden.

Bürgermeister Tobias Scherf hatte daraufhin das Gespräch mit den beiden Vereinen gesucht und um Verständnis gebeten, da die Stadt den Termin nicht habe beeinflussen können. Verraucht war der Ärger aber noch nicht.

Auf Versammlungen der Schützen in beiden Orten wurde die Terminüberschneidung noch einmal kritisch thematisiert. Tobias Scherf versicherte nochmals, dass der Termin des Diemelzaubers eine einmalige Angelegenheit sei. Wenn das Fest wiederholt werden soll, dann an einem Datum nach der Festsaison.

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