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Musiker und Sänger ernten tosenden Beifall in der Scherfeder Pfarrkirche

Dreikönigskonzert der Extraklasse

Warburg (WB/aho). Ein abwechslungsreiches Konzert hat der Musikverein Scherfede in der Pfarrkirche St. Vincentius geboten.

Das Hauptorchester spielte zum Finale des 33. Dreikönigskonzertes in der Scherfeder Pfarrkirche auf. Die Aktiven boten mit drei Sätzen aus der „Nussknacker-Suite“ von Tschaikowskij auch etwas besonderes. Es dirigierte Stefan Schauf. Foto: Astrid E. Hoffmann

Das Hauptorchester, das Jugendorchester, die Miniband und die Flötengruppe spielten auf. Der Diemel-Kids-Chor und der Projektchor „tonArt“ aus Twiste sorgten für den gesanglichen Part. An der Orgel eröffnete Volker Karweg das mittlerweile 33. Dreikönigskonzert mit Toccata und Fuge in d-Moll von Johann Sebastian Bach.

„Wir haben ein turbulentes Jahr hinter uns gebracht und viele ersehnen sich Momente der Entspannung. Solche Momente kann die Musik geben, möchten wir ihnen geben“, begrüßte Vorsitzender Kai Amelunxen die Zuhörer in der sehr gut besetzten Kirche.

Diemel-Kids begeistern die Zuhörer

Der Diemel-Kids-Chor unter der Leitung von Petra Kraatz sorgte für einen schönen Einstieg ins Konzert. Im Medley „Kerzen an“ im Arrangement der Chorleiterin klangen bekannte Weihnachtslieder wie „Kling Glöckchen kling“, „Feliz Navidad“, „Jingle Bells“ und natürlich auch die bekannte „Weihnachtsbäckerei“ an. Die neuen Nachwuchstalente brachen sofort das Eis.

Ebenfalls unter der Regie von Petra Kraatz spielten zwei junge Mädchen auf der Blockflöte weihnachtliche Weisen. Die Anspannung der Flötistinnen löste sich, als sie vom Publikum mit viel Beifall belohnt wurden.

Gäste singen zu Orgelklängen

Zu den Orgelklängen sangen Musiker und Gäste gemeinsam „Tochter Zion“. 13 Frauen und sieben Männer betraten dann die Stufen zum Altarraum und intonierten „O heil‘ge Nacht“. In „Tears in heaven“ klang die Trauer des Liederschreibers und -sängers Eric Clapton über den Tod seines Sohnes an.

Der Projektchor „tonArt“ aus Twiste mit ihrem Chorleiter Sergej Fomin überzeugte später noch mit einem Stück von Mendelssohn-Bartholdy und im Kontrast dazu noch mit einem Werk von Gabriele Susanne Kerner, allen besser bekannt als Nena.

Jugendorchester und Miniband spielen auf

Die Aktiven des Musikvereins im Alter bis 18 Jahren gehören dem Jugendorchester an. Drei weihnachtliche Stücke mit ordentlich „Wumms“ spielten sie unter dem Dirigat von Kevin Sievers. Die 16 Aktiven der Miniband ließen dann den Schnee fallen mit „Let it snow“ und fuhren im „Polar Express“ zur „White Christmas“ (weiße Weihnacht), um sich an der Geburt des Heiland – „Il est ne divin Enfant“ – zu erfreuen. Hubertus Rose dirigierte.

Zum Konzertabschluss betrat das Haupt- und Jugendorchester die Kirchenbühne. Es spielte drei Sätze aus der Ballettsuite „Der Nussknacker“, dies ist ein Auszug aus einer großen Ballettkomposition des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowskij (1840 – 1893).

Vielseitig zeigten sich die Scherfeder beim Stück „Concerto d‘Amore“ von Jacob de Haan, welches Barock, Pop und Jazz in sich vereint. Zum Schluss erklang der schöne Wunsch „Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag“, verfasst vom Theologen und NS-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer. Als Dirigent agierte der stellvertretende Vorsitzende Stefan Schauf.

Gemeinsam sangen und spielten der Musikverein, Volker Karweg an der Orgel und die Konzertbesucher den Schlussakkord mit „Adeste fideles“. Der Lohn für alle Aktiven war tosender Beifall.

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