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Strategie für leerstehende Gebäude aufgestellt – Pastorale Räume fit für die Zukunft machen

Erzbistum Paderborn will Pfarrhäuser aufgeben

Warburg/Paderborn...

Das Erzbistum Paderborn will bei seinen mehr als 3000 Immobilien – Pfarrhäuser, Pastorate, Kapellen und Kirchen – Geld sparen und dazu auch Gebäude aufgeben und verkaufen. Im Warburger Land ist das kein ganz neuer Vorgang. Hier hat sich vor allem die evangelische Kirche schon von Gebäuden getrennt. Nun will die katholische Kirche nachziehen.

wn

Vom Pfarrhaus in Daseburg will sich die Kirchengemeinde trennen. Weitere Gebäude dieser Art könnten bald folgen. Foto: Astrid E. Hoffmann

„Noch stehen uns als Kirche die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung, um unsere gesellschaftlichen Aufgaben zu erfüllen. Aber das Geld wird auf absehbare Zeit weniger werden“, sagte Diözesanökonom Dirk Wummel bei einem virtuellen Treffen mit mehr als 100 Katholiken aus dem Erzbistum. Dort ist eine Immobilienstrategie erarbeitet worden, die im kommenden Jahr beginnen soll. Das Konzept sieht vor, dass katholischen Pfarreien, die weitgehend ungenutzte Immobilien haben, sie aber nicht verkaufen möchten, künftig ausschließlich bestandserhaltende und sicherungstechnische Maßnahmen gefördert bekommen.

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