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Land sagt  weitere 3,1 Millionen Euro an Mitteln bis 2027 zu

EU-Förderprogramm „Leader“ geht im Kreis Höxter in die zweite Runde

Kreis Höxter

Der Kreis Höxter ist erneut vom NRW-Landwirtschaftsministerium  als Leader-Förderregion ausgewählt worden. Damit stehen ab 2023 weitere 3,1 Millionen Euro für Projekte im Kreisgebiet zur Verfügung. Das hat die Lokale  Aktionsgruppe (LAG) Kulturland Kreis Höxter am Montag mitgeteilt.

Bearbeitet von Ralf Benner

Lia Potthast (links) und Saskia Jäger kümmern sich als Leader-Regionalmanagerinnen um den Kreis Höxter. Foto: Daniel Lüns

„Wir freuen uns sehr, wieder mit dabei zu sein“ erklärt Johannes Potthast, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Kulturland Kreis Höxter. „Mit diesem Geld können wir eine ganze Menge bewegen und zeigen, dass wir im Kreis Höxter kreativ und aktiv unsere Region entwickeln“ so Potthast weiter.

Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kreis Höxter war eine neue Regionale Entwicklungsstrategie als Bewerbung für das EU-Förderprogramm  Leader entwickelt worden. Diese Mühe habe sich nun ausgezahlt, so Potthast.

Mehr als 40 Projekte bereits realisiert

Bereits seit 2016 konnte der Kreis Höxter von den Fördergeldern aus dem Leader-Programm profitieren und über 40 Projekte in der Region mit einer Förderung von 65 Prozent ermöglichen. Von kleineren Vorhaben wie die Machbarkeitsstudie für den Dorfladen Dringenberg oder die barrierefreien Spielgeräte an der Freizeitanlage Godelheim bis zu größeren Projekten wie Dorf.Zukunft.Digital. oder dem Ludowinengarten in Bökendorf, sind vielfältige Projekte entstanden.

„Das charmante an Leader ist der Bottom-up-Ansatz. Vereinen, Stiftungen, Kommunen, im Prinzip jedem Bürger, der im Kreis Höxter eine Idee realisieren möchte, steht das Förderprogramm zur Verfügung. Vorausgesetzt es passt in unsere Strategie und die Richtlinie", erklärt Regionalmanagerin Saskia Jäger. Nach diesem Prinzip soll es ab 2023 mit der neuen Strategie „Wir stärken Dorf und Stadt – gemeinsam, selbstbewusst und zukunftsfest“ weitergehen.

Neue Förderrichtlinie liegt noch nicht vor

Die neue Förderrichtlinie für Leader liegt zwar noch nicht vor, doch die Lokale Aktionsgruppe bereitet in der Zwischenzeit die Förderphase 2023 bis 2027 vor. Sie möchte Bürgerinnen und Bürger ermutigen, schon jetzt mit ihren Ideen an das Regionalmanagement heranzutreten.

Regionalmanagerin Lia Potthast betont, dass sie sich einen nahtlosen Übergang in die neue Förderphase wünscht. Dafür sollten schon jetzt Ideen konkretisiert und im Sinne der gemeinsamen Strategie weiterentwickelt werden. Die Entwicklungsstrategie sowie weitere Informationen zu dem Förderprogramm sind auf www.leader-in-hx.eu zu finden.

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