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Einsatz an der Warburger Kläranlage – Menschen kommen nicht zu Schaden

Feuer an Faulgasleitung

Warburg (WB/dal). Zahlreiche Einsatzkräfte sind am Mittwochvormittag zur Warburger Kläranlage ausgerückt. Im Keller eines Gebäudes war an einer Faulgasleitung gearbeitet worden, bei Schweißarbeiten entstand ein Feuer. Gebrannt hatte es dort aber nur kurzzeitig. Verletzt wurde niemand.

Bei Arbeiten an einer Faulgasleitung der Kläranlage war ein Feuer entstanden. Etwa 35 Einsatzkräfte aus dem Warburger Stadtgebiet eilten daraufhin zum Unglücksort. Foto: Daniel Lüns

„Beim Eintreffen der Feuerwehr gab es bereits kein Feuer mehr“, erklärte Einsatzleiter Markus Müller, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Warburg, vor Ort. „Die Leitung ist vor den Arbeiten mit Stickstoff gereinigt worden“, ergänzte Helmut Schmitz, Technischer Leiter der Stadtwerke Warburg. Offenbar sei aber, zum Beispiel in einer Windung, eine geringe Restmenge Gas verblieben. Diese hatte dann Feuer gefangen.

Firma Westnetz kappt Gasleitung

„Die Mitarbeiter der Kläranlage hatten sich bei unserem Eintreffen bereits vorbildlich zum Sammelpunkt begeben“, erklärte Müller weiter. Ein Einsatztrupp der Feuerwehr habe den Brandort dann unter Atemschutz erkundet. „Kein Rauch, kein Feuer“ konnten die Helfer rasch vermelden.

Die Feuerwehr begann daraufhin damit, das Gebäude zu belüften. Dabei kamen auch Hochleistungslüfter zum Einsatz. Fachleute der Firma Westnetz waren ebenfalls zur Kläranlage geilt. Sie schlossen sicherheitshalber die Gasleitung. Nach kurzer Zeit konnten sie die Maßnahme aber wieder rückgängig machen.

35 Einsatzkräfte sind im Einsatz

Etwa 35 Einsatzkräfte waren am Kuhlemühler Weg im Dienst. Neben Feuerwehrleuten des Löschzuges Warburg waren auch Helfer der Löschgruppen aus Daseburg und Ossendorf vor Ort. Vom Einsatzleitwagen aus hatte die Führungsgruppe das Geschehen im Blick. Auch Polizeibeamte und Helfer des Rettungsdienstes waren im Einsatz.

Die Funktion der Kläranlage wurde durch den Brand nicht beeinträchtigt, erklärte Schmitz. Auch der entstandene Schaden sei überschaubar: „Die Reparatur ist in etwa zwei Stunden erledigt.“

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