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Stadt Warburg unterstützt neue Hausbesitzer – Feierstunde im Rathaus

Fördergeld für Leerstandskauf

Warburg (WB/dal). Gebäude, die lange leerstehen, wirken sich auf ihre Umgebung aus. Sie können ein Ortsbild prägen. „Alte Bausubstanz liegt uns daher genauso am Herzen, wie das Ausweisen von Neubaugebieten“, erklärt Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln. Käufer solcher Immobilien können sich daher in Warburg über eine Förderung freuen.

Fördermittel für die Wiedernutzung leerstehender Gebäude hat die Stadt Warburg wieder an Immobilienbesitzer gezahlt. Die Bewilligungsurkunden wurden von Bürgermeister Michael ­Stickeln (rechts) und Iliana Felle (links) übergeben an (von links) ­Mihaela Naumcef, Christiane Möller, Meriam Feischen, Nicolae-Bebe Balan, Katrin ­Borrasch und Heiko und Sarah Konrad. Foto: Daniel Lüns

Bei einer Feierstunde im Rathaus wurden am Mittwoch wieder Bewilligungsbescheide für Fördermittel vergeben. „Wir wollen damit einen Anreiz, eine Unterstützung anbieten“, sagte Stickeln zu den Anwesenden. „Wir hoffen, dass wir Sie damit in dieser schwierigen Sanierungsphase ein Stück weit unterstützen können.“ Seit 2010 werden die Mittel bewilligt, bisher wurden insgesamt 533.338 Euro ausgezahlt.

Eine Förderung in Höhe von 4500 Euro bekamen nun Nicolae-Bebe Balan und Mihaela-Ancuta Dogaru. Sie haben in Menne ein Haus aus dem Jahr 1966 gekauft. „Ein Jahr hatte ich hier ein Haus gesucht. Dann habe ich das gesehen und gesagt: Das kaufe ich“, freut sich der neue Besitzer.

Neues Zuhause auf anderer Straßenseite

4000 Euro nahmen Katrin und Jens Borrasch mit in ihr neues Zuhause von 1969, das in Menne steht. „Für uns stand fest, dass wir etwas Eigenes wollen. Und dort, wo das Haus steht, wohnen auch nur Kinder“, sagte die Hausherrin.

Ebenfalls 4000 Euro gab es für Meriam und Thomas Feischen. Sie haben in Nörde ein Haus gekauft, das vor 1900 gebaut worden ist. „Ich bin 2012 wegen meines Mannes nach Warburg gezogen“, erklärte Meriam Feischen. Im Internet habe das Paar nach einer Immobilie gesucht – und auch gefunden. „Witzigerweise liegt das Haus direkt auf der anderen Straßenseite.“

Immobilie neben Haus der Schwiegereltern

In Welda fanden Sarah und Heiko Konrad ihr neues Zuhause. „Es liegt direkt neben dem Haus der Schwiegereltern. So sind wir darauf aufmerksam geworden“, sagt der neue Besitzer. Seit zwei Jahren baue das Paar das Haus aus dem Jahr 1962 nun schon um, zuvor habe es in Warburg zur Miete gewohnt. 4021,18 Euro gab es nun an Fördermitteln.

Mihaela und Razvan Naumcef wurden bei ihrer Immobiliensuche in Scherfede fündig. Das fast hundert Jahre alte Haus bietet den Kindern der Familie genug Platz. 4000 Euro Fördergeld werden dafür vergeben.

Bäckermeister hilft bei der Haussuche

Auf ihr neues Zuhause in Bonenburg wurde Christiane Möller durch Zufall aufmerksam. Nach einer Besichtigung wurde bei der Bäckerei Brechtken Kaffee getrunken. Dort gab Josef Brechtken selbst dann den Hinweis auf ein anderes Haus – das Gebäude aus dem Jahr 1900 wurde dann auch gekauft. Seitdem ist der Bäckermeister Möllers neuer Nachbar. Sie bekam 4000 Euro Fördergeld.

Nicht an der Urkundenübergabe teilnehmen konnten Simone Reidelbach-Brenke (3500 Euro, Haus in Daseburg) und Julia und Ruven Reimer (3000 Euro, Haus in Hohenwepel).

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