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So lebten die Menschen in Warburg in der Jungsteinzeit - mit Video

Glücksfall Gräberfeld

Warburg (WB). In Warburg-Hohenwepel befindet sich einer der wichtigsten Fundplätze Westfalens. Das einzige Gräberfeld aus der frühen Jungsteinzeit in der Region fasziniert die Wissenschaftler.

Dietmar Kemper

Grabungstechnikerin Maria Hahne mit einem Steinbeil, das eigens für ein Grab hergestellt wurde. Foto: Oliver Schwabe

Jetzt haben die Archäologen ihre Arbeit weitgehend abgeschlossen. Grabungsleiter Hans-Otto Pollmann vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zog am Dienstag Bilanz: »Wir haben seit 2012 in fünf Kampagnen bis auf eine 20 mal zehn Meter große Fläche, die mit Material zugeflossen ist, alles so weit ausgegraben.«

150 Gräber seien untersucht worden, diejenigen in dem 20 mal zehn Meter großen Areal sollen unangetastet bleiben. Ansonsten müsste zu viel Erde bewegt werden, erläuterte der Archäologe von der Außenstelle Bielefeld. Im nächsten Jahr sollen noch einige Gräber direkt am Schratweg freigelegt werden. Die wissenschaftliche Auswertung der Grabungen werde noch zwei Jahre dauern.

Lesen Sie mehr am Mittwoch, 27. September, im WESTFALEN-BLATT.

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