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50 Teilnehmer tauschen sich auf Einladung der BI im »Stern« aus

Ideen für lebenswerte Zukunft

Warburg (WB). Im Warburger Museum im »Stern« haben etwa 50 Teilnehmer an vier Thementischen über die Zukunft des Bördelands und Diemeltals diskutierten.

Im »Stern« haben Interessierte mit BI-Vorstandsmitglied Josef Jacobi diskutiert und Ideen ausgetauscht. Foto: Günter Schumacher

Der Einladung der Bürgerinitiative (BI) Lebenswertes Bördeland und Diemeltal waren interessierte Bürger, Vertreter aus verschiedenen Vereinen und auch aus der Kommunalpolitik gefolgt.

Ideen entwickelt und Anregungen gegeben

In zwei Diskussionsrunden wurden in Kleingruppen Ideen entwickelt und Anregungen gegeben: Demnach wünschen sich junge Menschen mehr Vernetzung der Akteure, um Gemeinsamkeiten zu stärken, digitale und »offline« Räume, um sich zu treffen, ein Kulturzentrum sowie die Schaffung eines Jugendparlaments. Die Feierabendmärkte sollten auch den Einzelhandel stärken, Gastronomie einbeziehen, zum Beispiel durch Afterworkparties. Der Marktplatzcharakter sei zudem abhängig von der Verkehrsführung.

Dies waren nur einige der Impulse, die an den Thementischen von Michael Schwarzwald zu den Anliegen junger Menschen, Kai Greupner (»nurguteleute«-Veranstaltungsbüro) und BI-Vorstandsmitglied Rainer Mues zum Kulturangebot sowie BI-Mitarbeiterin Julia Brossok zu den Feierabendmärkten in der Stadt Warburg zusammengetragen wurden. An vielen Stellen zeigte sich: Ein Themenfeld lässt sich nicht immer separat behandeln.

Fragen zu Energiegewinnung und -nutzung

Norbert Hofnagel, Geschäftsführer des Maschinenringes und des Biomassehofes Borlinghausen, konnte viele Fragen zu Energiegewinnung und -nutzung beantworten. Der Energiemix in der Region sei breit und vielseitig aufgestellt, so Hofnagel. Im Kreis Höxter betrage der Anteil an erneuerbaren Energien 78 Prozent und liege damit weit über dem Bundesdurchschnitt, könne aber noch deutlich gesteigert werden.

Die Ergebnisse des Gedankenaustausches sollen nun in schriftlicher Form an Vereine und Parteien weitergegeben werden. Weitere Treffen in kleineren Gruppen sind geplant, um die Ideen weiter auszuarbeiten und umzusetzen. Die Anregungen sollen von der Geschäftsstelle der BI in Borgen­treich gebündelt werden. Mehr als 20 Interessierte haben sich inzwischen bereit erklärt, den Prozess, der im »Stern« angestoßen wurde, zukünftig mitzugestalten.

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