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D örfer stellen Ergebnisse der Leader-Z ukun ftswerkstätten vor

Ideensammlung abgeschlossen

Warburg (WB/tig). Mit den »Zukunftswerkstätten« des Leader-Förderprogramms soll eine zukunftsorientierte Dorfentwicklung ermöglicht werden. Nach knapp eineinhalb Jahren Projektlaufzeit haben die Verantwortlichen jetzt Bilanz gezogen. Das Ergebnis: viel Engagement und Ideen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Die Leader-Regionalmanagerinnen Christiane Sasse (rechts) und Lia Potthast mit Stephan Kreye (Mitte, links) und Bernhard Eder von der Landvolkshochschule Warburg-Hardehausen. Foto: Gemmeke

Insgesamt beteiligen sich in Warburg acht Ortschaften an dem Projekt, die mittlerweile ihre Ziele für die eigene Dorfentwicklung vorgestellt haben. Bei Infoveranstaltungen und einer Fragebogen-Aktion wurde ein generelles Meinungsbild zur Situation im jeweiligen Ort eingeholt. »Dabei waren neue Ideen, aber auch alte, die jetzt neuen Wind bekommen«, sagt Bernhard Eder von der Landvolkshochschule Warburg-Hardehausen als Projektträger. Gemeinsam mit Stephan Kreye hat er die Idee der Dorfwerkstätten vorangebracht.

Insgesamt sei die Resonanz in den Dörfern »ziemlich gut« gewesen. Häufig aufgekommen sei die Idee, einen nicht-kommerziellen öffentlichen Treff einzurichten, bei dem sich alle Dorfbewohner begegnen könnten. Außerdem wollen sich viele um eine nachhaltige Integration von Zugezogenen bemühen.

Weitere Projekte sind Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in Warburg-Dössel, die Gründung eines Ortsbeirates in Warburg-Menne, ein Mittagstisch für ältere Menschen in Marienmünster-Kollerbeck, ein Gymnastikkurs für ältere Männer in Warburg-Daseburg sowie ein »Erzähl-Ma(h)l« in Warburg-Nörde, bei dem junge Dorfbewohner von Auslandsaufenthalten berichten und ihre Vorträge mit landestypischem Essen verbinden.

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