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Praxis Dr. Lessmann und Duurland im Einsatz – knapp 300 Personen versorgt

Impfzentrum im Jugenddorf

Warburg

Durch Unterstützung der Praxis Dr. Lessmann und Duurland konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Warburger Jugenddorf, der Petrus-Damian-Schule und der Laurentiusschule gegen das Corona-Virus geimpft werden.

Haben das mobile Impfzentrum im Jugenddorf eingerichtet (von links): Petra Lessmann, Simone Kohlhepp, Christina Duurland, Dr. Rupert Lessmann und Jugenddorf-Leiter Elmar Schäfer. Foto: WB

Nachdem im Februar eine Anpassung der Corona-Impfverordnung erfolgte und Personen, die in der stationären Jugendhilfe und in Förderschulen tätig sind, in die Prioritätsgruppe 2 aufgenommen wurden, organisierte das Jugenddorf zusammen mit der Arztpraxis ein mobiles Impfzentrum im Jugenddorf.

Zwölf Wochen nach der Erstimpfung mit dem Impfstoff Astrazeneca erfolgte nun die Zweitimpfung mit Moderna oder Astrazeneca. Restimpfstoffe, die sich ergeben, da aus den Ampullen mehr Impfungen gezogen werden können, als der Hersteller angibt, konnten an priorisierte Patienten der Arztpraxis verimpft werden.

An insgesamt vier Impftagen wurden knapp 300 Personen geimpft. Für die Zweitimpfung hatten sich etwa Zweidrittel der Impflinge für den Impfstoff Astrazeneca entschieden.

„Wir haben seit Beginn der Pandemie erlebt, wie gefährlich das Corona-Virus für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist. Viele Kontakte lassen sich im Arbeitsalltag in den Wohngruppen und der Schule kaum vermeiden. Daher waren leider auch mehrere Mitarbeitende von Covid-19 betroffen“, sagt Elmar Schäfer, Einrichtungsleiter und Geschäftsführer des Jugenddorfes.

„Im vergangenen Jahr hatten wir mehrere Quarantänesituationen“, ergänzt er. Bisher hätten sich etwa 90 Prozent der Mitarbeitenden impfen lassen. „Wir freuen uns, dass damit mehr Sicherheit für die Beschäftigten und ebenso für die Kinder und Jugendlichen in unseren Einrichtungen gegeben ist“, sagt Schäfer.

Für die Jugendhilfeeinrichtungen und die Schulen stelle die Corona-Pandemie eine enorme Herausforderung im Arbeitsalltag dar. Schäfer: „Ständige Anpassungen der Corona-Schutzregelungen mussten vorgenommen werden. Für die Kinder und Jugendlichen und ebenso für die Mitarbeitenden war der Alltag extrem eingeschränkt.“ Die aktuellen Entwicklungen würden den Verantwortlichen in den Einrichtungen Hoffnung geben, dass sich die Situation wieder deutlich verbessert.

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