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Rund 70 DMK-Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz

Milchkonzern schließt Werk in Rimbeck

Warburg (WB). Noch laufen die Abfüllmaschinen und Bänder im Milchwerk in Warburg-Rimbeck. Voraussichtlich vom ersten Quartal 2018 an werden sie dann aber für immer still stehen. Der Milchkonzern DMK kündigte am Mittwoch an, die Molkerei aufzugeben – aus wirtschaftlichen Gründen. Rund 70 Mitarbeiter verlieren ihren Job.

Michaela Weiße und Marius Thöne

Am Rimbecker Standort des Deutschen Milchkontors (DMK) wird die Produktion voraussichtlich vom ersten Quartal 2018 an stillstehen. Der Konzern kündigte gestern an, das Werk aufzugeben. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in der ­Region Detmold/Paderborn kritisierte die Entscheidung. Foto: Daniel Lüns

Butterei bereits 2012 geschlossen

Der Aufsichtsrat muss der Entscheidung aber noch zustimmen. Im Rimbecker Milchwerk wird seit vier Jahren ausschließlich H-Milch produziert. 2012 hatte bereits die Butterei geschlossen.

Mitarbeiter, Gewerkschaften und auch die Politik hatten seinerzeit mit vielen Aktionen versucht, die Schließung der Butterei zu verhinden – letztlich aber ohne Erfolg.

Zurückgehende Milchmengen

DMK begründete die Schließungspläne für Rimbeck am Mittwoch mit zurückgehenden Milchmengen. Konzernweit hätten Landwirte Lieferverträge von bis zu 1,7 Milliarden Kilogramm in den kommenden zwei Jahren gekündigt.

Neben Rimbeck sollen darum auch drei weitere Molkereien in Sachsen, Schleswig-Holstein und auf Rügen aufgegeben werden. Insgesamt 270 Beschäftigte verlieren ihren angestammten Arbeitsplatz.

Die ausführliche Berichterstattung lesen Sie am Donnerstag, 29. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Warburg.

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