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Mutmaßlicher Täter (39) soll Rentner getötet und dessen Haus angezündet haben

Mordprozess: Angeklagter schweigt

Volkmarsen/Warburg (dpa/WB/ben). Nach dem Tod eines Rentners in Nordhessen hat am Montag der Mordprozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Vor dem Landgericht Kassel steht ein 39-Jähriger aus Fulda, der in der Nacht zum 20. November in Volkmarsen (Kreis Waldeck-Frankenberg) einen 79-Jährigen getötet und dessen Haus angezündet haben soll. Der Fall hatte auch im Warburger Land großes Entsetzen ausgelöst.

Symbolfoto Foto: dpa

Zum Prozessauftakt äußerte sich der Mann zunächst nicht. Sein Mandant werde keine Angaben machen, erklärte sein Rechtsanwalt. Eventuell werde er dies aber noch im Laufe des Verfahrens machen.

Der deutsche Staatsangehörige soll in das Haus des Rentners in Volkmarsen (Kreis Waldeck-Frankenberg) eingebrochen sein, um diesen zu bestehlen. Dabei kam es zu einem Kampf mit dem 79-Jährigen.

Staatsanwalt: Tod billigend in Kauf genommen

Aufgrund der massiven körperlichen Gewaltanwendung sei der 79-Jährige am Ort des Geschehens gestorben, was der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft billigend in Kauf genommen habe.

Der mutmaßliche Täter soll zudem mehrere Gegenstände aus dem Haus des Volkmarseners entwendet haben und das Gebäude an fünf verschiedenen Stellen in Brand gesetzt haben.

Zehn weitere Verhandlungstage

Angeklagt ist der Mann wegen besonders schwerer Brandstiftung und Mord. Für den Prozess sind zehn weitere Verhandlungstermine bis Ende April angesetzt. Etliche Sachverständige, Nebenkläger und Zeugen sind geladen.

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