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Ehemalige Strohspeicherscheune der Warburger Papierfabrik akut einsturzgefährdet

Nach »Friederike«: Warburger »Akropolis« wird abgerissen

Warburg (WB/ben). Sturmtief »Friederike« hat nicht nur zahllose Bäume im Warburger Land wie Strohhalme umgeknickt, sondern auch der »Akropolis beim Desenberg« arg zugesetzt.

Die ehemalige Strohspeicherscheune der Warburger Papierfabrik ist akut einsturzgefährdet und wird bald abgerissen. Foto: Karl-Heinz Wiemers

Das im Volksmund »Akropolis« genannte Gerippe der alten Scheune befindet sich oberhalb der Warburger Brauerei (zwischen Kuhlemühle und Desenberg) hinterm Tontaubenschießstand. Das Gebäude diente früher als Strohspeicherscheune für die Warburger Papierfabrik, die 1863 erbaut wurde und über ein Jahrhundert lang hauptsächlich Strohpappe produzierte.

In den vergangenen Jahrzehnten war die alte Scheune ein angesagter Treffpunkt von Jugendlichen und ein beliebtes Motiv von Hobbyfotografen.

Betreten verboten

Der Sturm brach Holzträger entzwei, zerstörte Querverstrebungen und brach Verankerungen aus den Fundamenten. Das Dach besteht nur noch aus Fragmenten. Die Eternitplatten verteilte »Friederike« auf benachbarte Felder.

»Das Gebäude ist akut einsturzgefährdet und wird nun zeitnah abgerissen«, sagte die Eigentümerin, die im schleswig-holsteinischen Kosel lebt, dem WESTFALEN-BLATT auf Anfrage. Die Scheune dürfe aus Sicherheitsgründen nicht mehr betreten werden. Es bestehe Lebensgefahr. Die Zufahrt zur »Akropolis« wurde für den Verkehr gesperrt

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