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Aeham Ahmad, Cornelius Hummel und das Projekt „Salon Musik“ spielen auf dem Brüderkirchhof

Open-Air-Konzert verbindet die Kulturen

Warburg (WB). Unter dem Titel „Connecting cultures” gibt es am Samstag, 22. August, ein Open-Air-Konzert auf dem Brüderkirchhof in Warburg. Das Konzert bestreiten Aeham Ahmad und Cornelius Hummel sowie das internationale Musikprojekt “Salon Musik”. Bei schlechtem Wetter treten die Musiker in der Stadthalle auf.

Der Pianist Aeham Ahmad (links) und Cellist Cornelius Hummel treten beim Open-Air-Konzert auf dem Brüderkirchhof auf. Foto:

Nach dem großen Erfolg der ersten Freiluft-Fotoausstellung des „Museum of humanity“ in Deutschland, 2019 in Warburg, hat das Museum nun zusammen mit dem Warburger Veranstaltungsbüro „nurguteleute“ einen Konzertabend in der Stadt organisiert.

Den Abend eröffnen werden Aeham Ahmad und Cornelius Hummel. Aeham Ahmad erlangte internationale Bekanntheit durch seine öffentlichen Auftritte in den Jahren 2014 und 2015 als „Pianist in den Trümmern” im Flüchtlingslager Jarmuk während des Bürgerkriegs in Syrien. Mittlerweile tritt der Musiker auf der ganzen Welt auf und begeistert die Menschen mit seiner Klavierkunst. Er wohnt in Daseburg und war 2019 auf dem Fest Buntes Warburg zu erleben.

Internationales Musikprojekt

Cornelius Hummel ist in Deutschland als Cellist und Komponist bekannt. Zusammen mit Aeham Ahmad hat er die CD „Connecting cultures“ aufgenommen. Die Musik, die beim gemeinsamen Spiel des deutschen Cellisten und des syrisch-palästinensischen Pianisten entstanden ist, überrascht. „Die Stücke fühlen sich an wie ein Dialog zwischen den beiden Musikern, aufgeladen mit zwei völlig unterschiedlichen Lebensgeschichten, jedoch im Grundton gleich. Gemeinsam überwinden sie in ihrer Musik sprachliche und kulturelle Barrieren und zeigen, dass wir im Kern alle aus dem selben Ton gemacht sind“, schreibt Kai Greupner („nurguteleute“) in einer Pressemitteilung.

Den zweiten Teil des Abends bestreitet das internationale Musikprojekt „Salon Musik“ aus Kassel. Die fünf Musiker vermitteln mit ihren Instrumenten einen Eindruck der traditionellen Musik des Vorderen Orients. Sänger und Oudspieler ist der Syrer Sami Mustafa. Außerdem musizieren der ebenfalls aus Syrien stammenden Hani am Keyboard, Mohmad Khalil mit der elektrischen Langhalslaute Saz und der Iraker Ahmed Kittan auf der Darbuka, der arabischen Trommel. Der aus Kassel stammende Oliver Leuer ist musikalischer Leiter und spielt Schlagzeug in der Band.

Eintritt ist frei

Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Der komplette Gewinn der Veranstaltung soll für die Jugendarbeit der Stadt Warburg gespendet werden.

Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Auflagen der Corona-Schutzverordnung statt. Die Zuschauer werden gebeten, sich ihre eigene Sitzgelegenheit mitzubringen. Die Veranstalter bitten um das Tragen einer Maske auf dem Gelände, insbesondere beim Bestellen an den gastronomischen Ständen und beim WC-Besuch, sowie um die Einhaltung der Abstandsregel. Am Sitzplatz kann die Maske abgesetzt werden.

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