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Konzept ist jetzt fertig und soll Impulse für die Entwicklung der in der Warburger Innenstadt geben

Probleme für die Fußgänger analysiert

Warburg

Der Fußverkehrs-Check in Warburg ist abgeschlossen. Den Bericht mit vielen Anregungen für die Stadtpolitik hat die Warburger Verwaltung jetzt auf der Homepage der Stadt veröffentlicht. Daher kann jeder Interessierte nachvollziehen, welche Tipps die Experten des Dortmunder Büros „Planersocietät“ geben

Bearbeitet von Jürgen Vahle

Der heutige Ministerpräsident Hendrik Wüst (Mitte) hat sich im Juni 2021 (damals als Verkehrsminister) vom damaligen 1. Beigeordneten Klaus Braun und Bürgermeister Tobias Scherf die Probleme der Alt- und Neustadt erklären lassen. Foto: Jürgen Vahle

Ziel des vom Land NRW bezahlten Gutachtens ist es, Schwachstellen für Fußgänger aufzudecken und Kommunen einen Leitfaden zur Verbesserung des Fußverkehrs an die Hand zu geben.

Die Stadt Warburg hatte sich Ende 2020 auf die Teilnahme beworben – und im Frühjahr 2021 die Zusage erhalten. Hendrik Wüst, damals Verkehrsminister, heute NRW-Ministerpräsident, hatte Anfang Juni den Förderbescheid persönlich auf dem Brüderkirchhof übergeben.

Konkret ist der Fußverkehrs-Check eine professionelle Begleitung, eine Untersuchung durch ein Fachbüro für Verkehrs- und Stadtplanung, sowie die Organisation einer Auftaktveranstaltung, zweier Begehungen in Alt- und Neustadt für jedermann und eines Abschluss-Workshops gewesen.

Der umfangreiche Abschlussbericht, der jetzt vorliegt, soll ein Leitfaden für die Planungen in Warburg sein, die ohnehin gerade mit der Aufstellung eines Innenstadtkonzeptes (ISEK) überarbeitet werden.

Die gesammelten Hinweise und Anregungen aus beiden Rundgängen wurden bereits aufbereitet und in einer Abschlussveranstaltung präsentiert. „Die während der Abschlussveranstaltung diskutierten Probleme und mögliche Lösungen wurden im Nachgang in Gesprächen zwischen ‚Planersocietät‘ und Stadtverwaltung weiter präzisiert“, berichtet Mobilitätsmanager Jan Kolditz.

Dieser umfangreiche Abschlussbericht mit den Handlungsfeldern Barrierefreiheit, Querungen, Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität sowie zahlreichen Verbesserungsvorschläge für den Ist-Zustand und Vorbilder für zukünftige Bauprojekte sind nun auf www.warburg.de zu finden.

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