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Architekt Andreas Kropp stellt Entwurf für Warburg erstmals öffentlich vor

Rastplatz an der Diemel geplant

Warburg (WB). Der Warburger Architekt Andreas Kropp hat am Dienstagabend im Warburger Bezirksausschuss erstmals das neue Projekt „Flussbegegnungspunkt Diemel“ vorgestellt. Er soll in den Diemelauen gebaut werden und zu einer Attraktion am viel befahrenen Diemelradweg werden.

Jürgen Vahle

Diese Parzelle unterhalb der Altstädter Diemelbrücke ist für den neuen „Flussbegegnungspunkt Diemel“ vorgesehen. Sie liegt direkt am Diemelradweg. Gebaut werden könnte, sofern Fördergelder fließen und der Rat mitspielt, bereits 2020. Foto: Architekturbüro Kropp

Andreas Kropp plant ihn im Auftrag der Stadt unterhalb des Diemelradweges und in der Nähe der Diemelbrücke in der Altstadt.

Mischung aus Rast- und Kinderspielplatz

Auf einer Parzelle unweit der dort bereits vorhandenen Landschaftsliegen soll ein Treffpunkt geschaffen werden, der eine Mischung aus Rast- und Kinderspielplatz sowie stadtgeschichtlichem Erlebnispunkt werden könnte. Kosten von 185.000 Euro sind dafür veranschlagt worden, wobei 70 Prozent des Geldes aus den Kassen des Landes NRW kommen würden.

Geschichte der Warburger Mühlen dokumentieren

Die Idee des „Flussbegegnungspunktes“ fußt auf einem Vorschlag des Warburger Heimat- und Verkehrsvereins, an der Diemel die reiche Geschichte der Warburger Mühlen zu dokumentieren. Daraus ist jetzt ein Projekt entstanden, für das auch Fördergelder beantragt werden können.

Wasserspielplatz für Kinder

Unterhalb des Radweges soll eine Aufenthaltsfläche geschaffen werden, auf der Bänke, Informationstafeln zur Mühlengeschichte, Fahrradständer und ein hochwertiger Wasserspielplatz platziert werden. Durch das Spundloch eines alten Mühlsteins sprudelt das Wasser in verschiedene Bassins und Kaskaden, in denen Kinder spielen können.

So sieht der Entwurf eines „Flussbegegnungspunktes“ aus, den Architekt Andreas Kropp konzipiert hat. Einen direkten Zugang zur Diemel soll es aus Sicherheitsgründen nicht geben. Foto: Architekturbüro Kropp

Das Wasser selbst wird mit einer Pumpe aus den Tiefen der Diemelauen gepumpt. Die Pumpe selbst wird über eine Solaranlage mit Energie versorgt, berichtet Andreas Kropp. Über die verschiedenen Wasserläufe soll es eine Brücke geben, auf Balanciersteinen können Kinder und Erwachsene ebenfalls das Wasser überqueren.

Fördergelder für Projekt in Aussicht gestellt

Die ganze Anlage soll so gebaut werden, dass sie auch bei Hochwasser schadlos überschwemmt werden kann. „Das müssen wir so machen, sonst finden wir Teile der Anlage irgendwann bei Haueda wieder“, berichtet Architekt Andreas Kropp. Zudem schütze die stabile Bauweise die Anlage vor Vandalismusschäden.

Sollten die in Aussicht gestellten Fördergelder fließen und das Projekt realisiert werden, ist es für Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln ein „deutliche Aufwertung der touristischen Infrastruktur am Warburger Teil des Diemelradweges.

Die Mitglieder des Warburger Bezirksausschusses nahmen die Planung mit großer Zustimmung zur Kenntnis, so dass die Stadtverwaltung und Andreas Kropp nun in die weitere Detailplanung einsteigen können.

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