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Resolutionen des Warburger Hauptausschusses und des Landwirtschaftsverbandes – Mahnwache am 21. Februar

»Rübenanbau und Fabrik nicht sterben lassen«

Warburg (WB/ben). Einstimmig haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Warburg am Dienstagabend eine Resolution gegen die geplante Schließung der Warburger Zuckerfabrik verabschiedet.

Der Hauptausschuss der Stadt Warburg hat am Dienstagabend eine Resolution gegen die geplante Schließung der Zuckerfabrik verabschiedet. Foto: Karl-Heinz Wiemers

Die Resolution ist an den Aufsichtsrat der Südzucker AG gerichtet, der am kommenden Montag, 25. Februar, über die Zukunft des Werkes entscheiden wird. »Ökologisch, fair, nachhaltig und ohne Pestizide wie in vielen anderen EU-Ländern werden bei uns Rüben angebaut, darauf sind wir stolz«, betonte Hilla Zavelberg-Simon von Bündnis 90/Die Grünen vor der Abstimmung.

Gemeinsame Resolution der Landwirte

»Lassen Sie den Rübenanbau in unserer Region nicht sterben!«, appelliert der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Höxter, Antonius Tillmann, in einer gemeinsamen Resolution des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) mit Bauernpräsident Johannes Röring und den betroffenen Kreisverbänden Höxter, Paderborn, Soest und Ruhr-Lippe an den Aufsichtsrat der Südzucker AG. Die vier Kreisverbände im WLV, die von der Schließung der Fabrik betroffenen sind, haben die gemeinsame Resolution verfasst und allen Aufsichtsratsmitgliedern persönlich zugesandt.

Petition ein voller Erfolg

Die Petition, die von der Warburger Stadtverwaltung in Umlauf gebracht wurde, um gegen das Aus für die Zuckerfabrik zu demonstrieren, ist nach Angaben von Wirtschaftsförderer Sören Spönlein ein voller Erfolg. »Zahlreiche Unterschriftenlisten sind in der Verwaltung eingetroffen, die Unterschriften werden nun gezählt«, sagt er. Die Online-Petition haben bislang 5700 Personen unterzeichnet, teilt er mit. Am Mittwochnachmittag, 20. Februar, sollen die Unterschriftenlisten an den Aufsichtsrat der Südzucker AG in Mannheim gesandt werden.

Mahnwache vor dem Werksgelände

Wie bereits berichtet, findet am Donnerstag, 21. Februar, ab 16 Uhr eine Mahnwache zum Erhalt der Zuckerfabrik vor dem Werksgelände statt. Dazu aufgerufen hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). »Lautstärke allein hilft nicht, wir müssen auch zeigen, dass wir viele sind und gute Argumente haben«, sagt NGG-Sprecher Armin Wiese.

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