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Altstädter Weihnachtsmarkt: Familiäres Flair überzeugt

Schmuckstücke erzählen Märchen

Warburg (tab). Sabine Lansing wohnt an der Märchenstraße, verarbeitet Juwelen und Zierrate und liebt Erzählungen über alles. Die 46-jährige Schmuckgestalterin aus Helmarshausen hat am Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt in der Warburger Altstadt eine Kombination aus ihren Vorlieben angeboten.

Sabine Lansing (links) und ihre Freundin Karla Frohmüller haben auf dem 21. Weihnachtsmarkt Märchenschmuck angeboten. Foto: Tanja Sauerland

Märchenschmuck hat Sabine Lansing ihre Kunststücke genannt. Zu ihrem Repertoire gehörten Ketten, Armbänder, Ringe und Lesezeichen. »Die Amulette zeigen Bilder aus den bekannten Märchen der Brüder Grimm«, erklärte sie. 27 verschiedene Motive hatte Sabine Lansing für die Weihnachtsmarkt-Besucher im Gepäck. Mit dabei waren Rotkäppchen und der böse Wolf, der gestiefelte Kater, Aschenputtel, der Froschkönig und Dornröschen. Die Märchen-Fachfrau hat in den zurückliegenden Wochen 300 Ketten dieser Art produziert. Sabine Lansing: »Einen Großteil davon habe ich nach China, Mexiko, Sydney und Amerika verkauft. Die Nachfrage ist enorm.« Sie schätzt aber auch den Altstädter Weihnachtsmarkt: »Das Flair hier ist persönlich und familiär.«

Sabine Lansing war eine von 35 Ausstellern, die rund um den Marienbrunnen zum Verweilen einluden. Zwei Tage lang boten soziale Initiativen, Schulen und Kindergärten liebevoll Gebasteltes und Gebackenes zur Advents- und Weihnachtszeit an. Und die ausgesuchten Kunsthandwerker aus der Region zeigten ihr vielfältiges Sortiment. So präsentierten Karolina und ihr Vater Klaus Stalze Honigprodukte von heimischen Bienen aus dem Diemeltal. »Für mich ist es ein absolutes Muss, meinen Vater in seinem Hobby zu unterstützen. Ich bin ja damit groß geworden«, berichtete Karolina Stalze (32). Vater und Tochter hielten in ihrer Holzhütte auch eine besonders originelle Geschenkidee bereit – Kerzen zum Selberbasteln aus drei Wachsplatten.

Ein paar Stände weiter zogen Heide von Winterfeld aus Wormeln, ihre Mutter Ellen aus Soest und Christine Pohlmann (Nörde) die Blicke der Besucher auf sich. Bei ihnen gab es alles aus Keramik: Zaunhocker, Leuchten und Krippenfiguren. »Beim Töpfern kommt jeder schnell zu einem Ergebnis. Das macht den Reiz aus«, sagte Christine Pohlmann.

Mehr zum Altstädter Weihnachtsmarkt lesen Sie in der Montagsausgabe des Warburger WESTFALEN-BLATTES.

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