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Betriebe stellen sich in der Sekundarschule Warburg vor

Schüler gewinnen Einblicke ins Berufsleben

Warburg/Borgentreich

Ausbildungsbetriebe aus dem Warburger Land haben sich in den vergangenen Tagen im Rahmen des Projekts „Betrieb trifft Schule“  an der Sekundarschule Warburg mit Teilstandort Borgentreich den Schülern vorgestellt.

Bearbeitet von Ralf Benner

Betriebe stellen sich beim Projekt  „Betrieb trifft Schule“ in der Sekundarschule Warburg vor (von links): Berufswahlkoordinator Mario Hartmann (Schulstandort Warburg), Annette Rinteln (Abteilungsleiterin II), Leon Pecher (Auszubildender der Firma Decker) und  Peter Hagemann (Firma Decker). Foto: Sekundarschule Warburg

„Die fehlenden Auszubildenden von heute sind die fehlenden Fachkräfte von morgen!“ – Dies wissen auch die Verantwortlichen der Sekundarschule, die das Projekt durchgeführt haben.

Dabei handelt es sich  um eine Kooperation zwischen der Sekundarschule und einigen Betrieben aus der Region. „Entstanden ist die Idee auf Anregung unserer bereits bestehenden Kooperationspartner, die den Wunsch geäußert haben, enger mit den Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu treten“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Schule.

Organisiert wurde die Veranstaltung  von Schulleiterin Claudia Güthoff, Annette Rinteln (Abteilungsleiterin II) sowie den Berufswahlkoordinatoren Mario Hartmann (Standort Warburg) und Frank Dürrfeld (Standort Borgentreich).

Persönlicher Kontakt ist ein Vorteil

„Diese Betriebsvorstellung ist eine gute Plattform, um Auszubildende anzuwerben. Der persönliche Kontakt ist ein großer Vorteil, da wir so den Jugendlichen direkt unsere Produkte und Werkstoffe zeigen können“, wird Peter Hagemann von den Borgholzer Möbelwerken Decker zitiert.

In der ersten Phase  des Projekts besuchten Vertreter der Firmen beide  Standorte der Schule und informierten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 über  die Ausbildungsmöglichkeiten in den jeweiligen Unternehmen. Sie gewährten auch praktische Einblicke in die Arbeit.

Schnuppertag in der Firma

Auszubildende der Firmen berichteten über ihre Tätigkeiten und Erfahrungen in ihrem Beruf, so auch Leon Pecher, Auszubildender im ersten Lehrjahr bei der Firma Decker: „Ich finde es gut, anderen Jugendlichen von meiner schulischen und praktischen Ausbildung zu berichten.“

In der zweiten Phase des Projektes soll interessierten Schülerinnen und Schülern nun die Möglichkeit gegeben werden, an einem Tag den von den Jugendlichen favorisierten Betrieb zu besuchen. „Die Betriebe haben somit die Möglichkeit, ihre Ausbildungs- und Werkstätten den Schülerinnen und Schüler konkret vor Ort zu zeigen. Der Kontakt kann so gegenseitig intensiviert werden“, sagt Annette Rinteln, Abteilungsleiterin II.

Win-Win-Situation für beide Seiten

Für beide Seiten, die Betriebe und die Jugendlichen, sei das Projekt eine Win-Win-Situation. „Wir glauben, dass viele Jugendliche bei den Betrieben einen positiven Eindruck hinterlassen werden und somit ihrer Ausbildungsstelle ein Stück näher kommen“, so Mario Hartmann.

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