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Lastwagen fahren in Warburg im Pendelverkehr – etwa 350 Kubikmeter Masse wird befördert

Schützenplatz wird zum Schneelager

Warburg

Aufmerksamen Warburgern sind sie bereits aufgefallen: Radlader, die in der Innenstadt Schnee räumen. Noch bis zum heutigen Freitag werden die Maschinen im Einsatz sein, um die Massen abzutragen – und zum Schützenplatz zu bringen.

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Mit zwei Radladern und zwei Lastwagen schafft die Firma Nolte den Schnee aus der Warburger Innenstadt. Abgeladen wird er am Schützenplatz. Foto: Jürgen Vahle

Dort entsteht seit Mittwoch sozusagen das Schneelager der Warburger Innenstadt. Die Stadt hat die Firma Nolte für die Arbeiten beauftragt. Mit zwei Radladern und zwei Lastwagen sind die Fachleute im Einsatz. Sie sorgen dafür, dass das Lager gut gefüllt wird: Etwa zehn Fuhren Schnee pro Tag transportieren die Arbeiter aus der Innenstadt.

„Vor allem die Parksituation war dort so angespannt, dass man nicht mehr wusste, wohin“, schildert Bauhofleiter Jürgen Thonemann. Daher sei die Firma Nolte beauftragt worden. Das erste Mal ist es nicht, dass externe Dienstleister aushelfen. Im Winterdienst zum Beispiel passiert das auch. Aber dass die Stadt mal Radlader und Lastwagen zum Schneeräumen geordert hat, hat Seltenheitswert.

„Ich bin seit 2003 beim Bauhof tätig. So eine Situation hatte ich noch nie“, sagt Thonemann. Es gebe solche Massen an Schnee, dass das Schneelager nach den drei Tagen Einsatz recht stattlich aussehen dürfte: Der Bauhofchef rechnet damit, dass am Freitag nach getaner Arbeit etwa 350 Kubikmeter Schnee dort liegen werden.

Weitertransportiert werde die weiße Pracht nicht. „Dort bleibt der Schnee liegen, bis er weggetaut ist“, sagt Jürgen Thonemann. Im Zuge des Abladens habe man auch die Notfalldienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe freigeräumt.

Da die Straßen nach dem Räumen glatt werden können freut sich der Fachmann umso mehr darüber, dass er am Donnerstag wieder eine Fuhre Streusalz bekommen hat. „25 Tonnen. Das ist aber nach einem Tag weg“, erklärt er. Noch habe der Bauhof aber Reserven. „Und bestellt haben wir in ausreichender Menge bevor der Schnee kam.“ Aufgrund des Wetters verzögere sich die Lieferung jedoch.

Ein anderes Thema sei der Schnee an sich. Unter dem Pulverschnee habe sich eine Eisschicht gebildet, die immer dicker werde und glatt sei. Noch sei das aber kein Problem. „Noch haben wir das im Griff. Und der Verkehr rollt auch wieder.“

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