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Flächennutzungs- und Bebauungsplan sind jetzt rechtskräftig

Solarstrom kommt vom alten Tennisplatz

Warburg

Der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan sind geändert. Dem Bau einer Fotovoltaikanlage auf dem ehemaligen Gelände des früheren Warburger Tennisclubs TC 80 steht nichts mehr im Wege.

Jürgen Vahle

Auf dem ehemaligen Tennisplatz des TC 80 darf nun eine Fotovoltaikanlage errichtet werden. Foto: Jürgen Vahle

Beide Pläne wurden jetzt in den amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Warburg veröffentlicht und sind damit rechtskräftig.

Ein Investor will auf den alten Tennisplätzen an der Desenbergstraße eine Freiflächen-Solaranlage mit einer zuletzt geplanten Größe von 5700 Quadratmetern und einer Leistung von 750 Kilowatt (KW) errichten. Bereits im September 2019 hatte der Warburger Stadtrat dem Projekt zugestimmt, die Änderungen der Pläne hatte die vergangenen Monate in Anspruch genommen.

Der Investor hat nun noch die Auflage, die nördlich der Fotovoltaikanlage gelegenen Bäume im Interesse der Anwohner als natürlichen Lärmschutz vor dem benachbarter Zugverkehr zu erhalten. Entstehen soll die Anlage auf der bereits versiegelten Fläche der früheren Spielfelder. Das Clubhaus wird in eine Leitwarte zur Überwachung der Anlage umfunktioniert. Geplant ist auch die Schaffung von großen Blühflächen neben der Anlage sowie unter den Modulen.

Die Anlage wird etwa 110 Meter lang, 50 Meter breit und maximal drei Meter hoch sein. Laut Investor kann sie 250 Haushalte mit »grünem« Strom versorgen.

Der TC 80 fusionierte 2013 mit dem TC Desenberg zum Tennisclub Warburg. Gespielt wird am Stiepenweg. Die alte Anlage an der Desenbergstraße wurde bei sinkenden Spielerzahlen nicht mehr benötigt.

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