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Warburger Bürgermeisterkandidat Eric Volmert stellt sein Programm vor

SPD eröffnet heiße Wahlkampfphase

Warburg (WB). SPD-Bürgermeisterkandidat Eric Volmert hat am Freitag für die Warburger Sozialdemokraten die heiße Wahlkampfphase eröffnet und Inhalte des Wahlprogramms vorgestellt. „Was mich antreibt, sind solidarische Werte“, sagt Volmert. Das Ziel müsse sein, die Hansestadt gemeinschaftlich und zum Wohle aller zu gestalten. „In der Praxis bedeutet das, vor allem Familien- und Teilhabekonzepte umzusetzen“, bekräftigt Warburgs 2. stellvertretender Bürgermeister.

Ralf Benner

SPD-Bürgermeisterkandidat Eric Volmert (rechts) hat am Freitag gemeinsam mit den Kreistags- und Ratskandidaten (von links) Lena Volmert, Patrick Engelbracht, Nora Wieners, Vera Wedekind und Benjamin Bachmann das Wahlprogramm vorgestellt. Foto: Ralf Benner

Beitragsfreie Kitaplätze

Familien, Kinderbetreuung, Bildung und Chancengleichheit liegen dem 32-Jährigen nach eigenem Bekunden sehr am Herzen. „Für Familien ist die Kinderbetreuung eine mitunter tägliche Herausforderung, nicht nur in Corona-Zeiten“, stellt Volmert fest. Er will mit der Schaffung von Betreuungsangeboten die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern fördern und darüber hinaus die Kitaplätze für die Kleinsten beitragsfrei anbieten. Übe den momentanen Bedarf hinaus mehr Kita- und Schulplätze zu schaffen, soll den Zuzug von Familien begünstigen. Wie berichtet, plant der Städteplaner und Industriekaufmann, in der früheren Fachhochschule an der Landfurt ein „3-B-Haus“, in dem Beruf, Bildung und Betreuung unter einem Dach vereint werden könnten.

E-Mobilität und Tourismus

Das zehnjährige Bestehen der Erd-Charta-Initiative in Warburg nimmt Volmert zum Anlass, sich für eine sozialökologische Nachhaltigkeitsagenda auszusprechen. „Mein Ziel ist es, neben einer verantwortungsvollen Sozialpolitik unser Warburg, zentral in der Mitte Deutschlands gelegen, zum Hot-Spot für E-Mobilität und nachhaltigen Tourismus zu machen“, sagt Volmert. „Ganz konkret bedeuten diese Pläne, noch mindestens 20 weitere Elektro-Ladestationen aufzustellen und den Verleih von Elektro-Fahrrädern sowie auch Car-Sharing von Elektro-Fahrzeugen professionell anzubieten“, so der SPD-Politiker.

Mitgestalten und -bestimmen

Mitbestimmung und gemeinsames Gestalten sollen den Warburgern durch spezielle Teilhabekonzepte und eine aktiv gelebte Einbindung von Bürgern ermöglicht werden. Etwa durch die Einrichtung eines Jugendparlaments, die Wahl eines Seniorenbeirats und eine Handicap-Vertretung. Volmert macht sich außerdem für Tarifbindung und Betriebsräte stark. Die Ansiedlung von Unternehmen, die sich an branchenübliche Tarifvereinbarungen halten, will der Sozialdemokrat fördern.

Digitallotsen für Senioren

In der Digitalisierung sieht der 32-Jährige eine Chance für das Warburger Land. Sein Konzept: ein Glasfaseranschluss für jeden Haushalt und Betrieb, eine Warburg-App mit Angeboten des Einzelhandels, der Vereine und der Eventbranche, über die sich aber auch Fahrgemeinschaften, Nachbarschaftshilfen und Dienstleistungen der Stadtverwaltung organisieren lassen, frei verfügbares W-LAN an öffentlichen Plätzen und Digitallotsen, die älteren Mitbürgern Lehrstunden anbieten.

Bessere Busverbindungen

Einer der Hauptgründe für Jugendliche, das Warburger Land und den Kreis Höxter zu verlassen, sei der unzureichende ÖPNV, glaubt Eric Volmert zu wissen. Ein Bedarfskonzept, gemeinsam mit allen Altersgruppen und Kommunen im Kreis erarbeitet, müsse daher auf den Weg gebracht werden. Volmert will am Wochenende und freitags und samstags bis in die Nacht Busverbindungen in alle Ortsteile einrichten, bestenfalls mit elektrobetriebenen Kleinbussen. Die Taktung in alle 16 Ortschaften müsse enger werden.

  • Nächster Termin der Wahlkampf-Aktionen von Eric Volmert ist an diesem Samstag von 10 bis 13 Uhr an der Ecke Paderborner Tor/Graf-Dodiko-Weg.
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