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Stadtsportverband Warburg will einen beratenden Sitz im städtischen Sportausschuss

Sportstättenkonzept ist geplant

Warburg (WB). Die Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters in Warburg haben die Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes Warburg genutzt, um ihre Vorstellungen zur Entwicklung des Sports in der Hansestadt zu erläutern.

Bei der Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes Warburg waren auch die drei Bürgermeisterkandidaten für Warburg, (hinten von links) Tobias Scherf (CDU) und Eric Volmert (SPD) und Tatjana Lütkemeier (Bürger Union) zu Gast und präsentierten ihre Vorstellungen zur Entwicklung des Sports in Warburg.

Das Leitungsteam des Stadtsportverbandes Warburg konnte zu Beginn der Sitzung neben den Vertretern der Sportvereine als Gäste Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, den 1. Beigeordneten Klaus Braun, den Leiter des Sportamtes, Olaf Krane, sowie den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreissportbundes (KSB) Höxter, Gerd Töne, begrüßen.

Das Leitungsteam bedankte sich außerdem bei den drei Bürgermeisterkandidaten Tatjana Lütkemeier (Bürger Union), Tobias Scherf (CDU) und Eric Volmert (SPD) für die Teilnahme an der Versammlung und die Bereitschaft, ihre Vorstellungen zur Entwicklung des Sports in der Hansestadt vorzutragen.

„Moderne Sportstätten 2022“

Bürgermeister Michael Stickeln würdigte in seinem Grußwort die bisherige Arbeit des neu gewählten Leitungsteams des Stadtsportverbandes und dankte ihm für die gute Zusammenarbeit sowie den Sportvereinen im Stadtgebiet für die von ihnen geleistete ehrenamtliche Arbeit. Gerd Thöne, stellvertretender Vorsitzender des KSB, äußerte seine Freude darüber, dass der Stadtsportverband Warburg nun wieder gut funktioniere und dankte dessem Leitungsteam insbesondere für die geleistete Arbeit im Bereich des „Moderne Sportstätten 2022“.

Günter Kohaupt berichtete kurz über die Finanzen des Stadtsportverbandes und dankte der Firma Brauns-Heitmann und dem KSB Höxter für die bereitgestellten Desinfektionsmittel. Gemeinsam mit der Stadt Warburg waren die Nutzungsverträge für die Sportstätten überarbeitet worden. Auf diese Weise war es den Vereinen ermöglicht worden, Anträge für das Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ des Landes NRW zu stellen.

„Sportplatz Kommune“

Andreas Niggemeyer stellte dieses Programm kurz vor und verwies darauf, dass in diesem Jahr die Anträge von sechs Sportvereinen im Stadtgebiet positiv beschieden wurden. Der RV Warburger Land, der Luftsportverein, der SV Wormeln, der SV Ossendorf, der SSV Herlinghausen sowie der SV Westfalia Scherfede bekamen aus diesem Topf Fördermittel in Höhe von insgesamt 101.000 Euro bewilligt, die seitens der Stadt Warburg um weitere 70.000 Euro aufgestockt wurden. Andreas Niggemeyer dankte der Stadt dafür und äußerte den Wunsch, dass diese Zusatzförderung auch in den kommenden Jahren zur Verfügung gestellt wird.

Boris Motyl berichtete über die sportlichen Aktivitäten wie die Aktion „Sport im Park“, die gemeinsam mit dem KSB Höxter und der AOK veranstaltet wurde. Sechs unterschiedliche Sportangebote seien in den Monaten Juli und August in der Diemelaue beziehungsweise im Kurpark Germete in Zusammenarbeit mit dem ESV Warburg, dem WSV Warburg und dem SV Germete von zahlreichen Sportlern angenommen worden.

Geplant sei, in den nächsten zwei Jahren gemeinsam mit der Stadt am Programm „Sportplatz Kommune“ des Landessportbundes teilzunehmen. Die Bewerbung werde in Kürze erfolgen.

Sitz im Sportausschuss

Im Anschluss stellten sich die Bewerber für das Amt des Bürgermeisters in der Hansestadt in der Versammlung vor. Tatjana Lütkemeier (Bürger Union), Tobias Scherf (CDU) und Eric Volmert (SPD) gaben einen kleinen Einblick in ihre sportlichen Aktivitäten und ihr sonstiges Engagement im Ehrenamt. Danach wurden die Kandidaten von den Anwesenden zu den sportlichen Rahmenbedingungen – etwa Sport-Infrastruktur, städtische Angebote, Vereinsangebote, Bäder, Mitspracherechte der Vereine – in Warburg befragt. Ferner wurden ihre Vorstellungen zur künftigen Zusammenarbeit von Sportvereinen, Stadtsportverband und Stadtverwaltung diskutiert. Erörtert wurden dabei die Themen „Einbindung der Vereine bei der Unterhaltung und Sanierung von Sportstätten“ und Förderung des ehrenamtlichen Engagements der Vereine.

Die Bürgermeisterkandidaten äußerten sich dann zur geplanten Erarbeitung eines Sportstättenkonzeptes für die Stadt Warburg und die möglicherweise daraus resultierenden Handlungsnotwendigkeiten (Entwicklung der Bäder, ausreichend Kunstrasenplätze, Infrastruktur der Sporthallen). Thema war auch die Frage, welche Hilfemöglichkeiten seitens der Stadt gesehen werden, ausreichend ehrenamtliche Mitstreiter in den Vereinen zu finden oder Vorstandsposten zu besetzen.

Allgemein begrüßt wurde der Wunsch des Stadtsportverbandes, einen beratenden Sitz im Sportausschuss der Stadt zu bekommen sowie das Projekt „Moderne Sportstätten 2022“ seitens der Stadt weiter zu unterstützen.

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