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Weihnachtskonzert in der Warburger Stadthalle begeistert Publikum

Viel Applaus für festliche Klänge

Warburg (WB/aho). Vom klassischen „Halleluja“ bis zur „Stillen Nacht“, die nun bald da ist, haben sich das Warburger Stadt- und Jugendorchester sowie die Chöre MC Warburg, Cäcilia Bonenburg und pro musica durch den vierten Adventssonntag gespielt und gesungen. In der voll besetzten Warburger Stadthalle, die festlich geschmückt war, zeigten die Musiker ihr Können. Szenen- und Abschlussapplaus machten deutlich, dass das Publikum vom Weihnachtskonzert begeistert war.

Das Stadtorchester unter dem Dirigat von Olaf Krane hat das Weihnachtkonzert in der Warburger Stadthalle mit dem „Hallelujah“ von Georg Friedrich Händel eröffnet. Foto: Astrid E. Hoffmann

Mit dem Chorus aus dem Messias von Georg Friedrich Händel, dem „Halleluja“, gelang dem Stadtorchester unter dem Dirigat von Olaf Krane der Auftakt.

Bis auf ein Lied hatte Hans-Dieter Berendes, der Dirigent des Männerchores Warburg, des Chores Cäcilia Bonenburg und des Kirchenchores pro musica, alle Stücke entsprechend arrangiert. Die Warburger und Bonenburger Formationen brachten Licht in die Halle mit „Es werde Licht“ von Udo Jürgens und „Ein Licht in der Nacht“ von Gaby Albrecht.

Danach entführte das Stadtorchester die Zuhörer ins „Winter Wonderland“, und die Chöre sorgten mit „Stell eine Kerze ins Fenster“ weiter für Licht. Ein Licht, dass jedem zur Weihnachtszeit scheinen sollte, wie es auch die Moderatorinnen ausdrückten. Zehn Jahre lang führte Maria Höschen durch das Konzert, nun gab sie diese Aufgabe an Hanna Sievers weiter. Bei diesem Weihnachtskonzert moderierten beide gemeinsam zum Abschied.

Bevor sich die Jugend dem Publikum stellte, verkündete Olaf Krane ein Geburtstagskind: Theo Fischbach feierte am vierten Adventssonntag seinen 88. Geburtstag. Er gehört vor vierzig Jahren dem Gründungsvorstand des Orchesters als Kassierer an. Das Jugendorchester war damals als Abteilung des Heimat- und Verkehrsvereins gegründet worden. Erst 1992 wurde es zum Warburger Stadt- und Jugendorchester umstrukturiert. „Du gehörtest zu denjenigen, die 1979 den mutigen Schritt gegangen sind und bist uns immer verbunden“, sagte Olaf Krane. Ein „Hoch soll er leben“ erklang aus über 700 Kehlen.

Unter der Leitung von Johanna Grewe trommelte sich das Jugendorchester mit „Little Drummer Boy“ in die Herzen der Zuhörer. Für zwölf der Nachwuchsmusiker war es die Premiere. Die Nervosität war spätestens bei „Maria durch ein Dornwald ging“ verflogen.

Einige Enkelkinder der Musiker brachten das Friedenslicht in die Stadthalle. „Pfadfinder holen das Friedenslicht an der Grotte in Bethlehem ab, von dort wird es nach Wien und dann zu den Bahnhöfen gebracht. Es soll Frieden unter den Menschen bringen“, beschrieb Maria Höschen, wie das Friedenslicht nach Warburg kam.

Den zweiten Konzertteil bestritten das Stadt- und das Jugendorchester gemeinsam, so dass etwa 120 Musiker auf den Taktstock von Johanna Grewe schauten. Weitere weihnachtliche Weisen wie „White Christmas“ (weiße Weihnacht) von Irving Berlin, „die wir wohl nicht haben werden“, wie Hanna Sievers bei der Ankündigung des Liedes vorhersagte, sowie Melodien von Renè Kollo und den Kastelruther Spatzen folgten.

Und natürlich wurde an diesem Nachmittag „Weihnachten in Warburg“, ein von Dirigent Olaf Krane zusammengestelltes Potpourri, gespielt. Zum Abschluss wurde der Schlusschor Oratorio de Noël des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns von 1858 vorgetragen. »Tollite Hostias« intonierten der Männerchor Warburg, Cäcilia Bonenburg und Kirchenchor pro musica gemeinsam. Mit dem bereits 201 Jahre alten Lied „Stille Nacht“ wurde das Publikum verabschiedet.

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