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Sankt Johannes Warburg: Gemeinnützige GmbH ändert Namen – Im Frühjahr ziehen erste Bewohner in den Küstergarten

Viel mehr als das bekannte Seniorenzentrum

Warburg

Die „Sankt Johannes gGmbH“ ist viel mehr als nur das allseits bekannte Seniorenzentrum an der Landfurt. Das soll nun auch in einem neuen Namen und in einem neuen Logo deutlich gemacht werden. Das gemeinnützige Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern nennt sich jetzt „Sankt Johannes Warburg“.

Jürgen Vahle

Schwester Birgit Kaltemeier und Geschäftsführer Thomas Berens haben den neuen Namen und das neue Logo vorgestellt. Foto: Jürgen Vahle

Logos, Briefköpfe, Internetseite, Schilder, Fahnen – alles ist bereits auf das neue Corporated Design umgestellt worden. „Unsere Einrichtung hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Bereiche wie Sankt Johannes Ambulant wurden aufgebaut, neue Wohnangebote außerhalb unseres Zentrums an der Landfurt entstehen“, begründet Geschäftsführer Thomas Berens.

Da sei der alte Name „Seniorenzentrum St. Johannes“ einfach nicht mehr aktuell gewesen, zumal in der Einrichtung auch sechs Personen lebten, die unter 60 Jahren und damit streng genommen gar keine Senioren sind, berichten Thomas Berens und Schwester Birgit Kaltmeier. Außerdem sei es auch ein Stück weit eine ethische Frage. Nicht jeder, der in der Einrichtung lebt, fühle sich auch als Senior oder als alt.

Logo der Einrichtung auf ein einfaches Kreuz reduziert

Konkret ist daher das bekannte Logo der Einrichtung auf ein einfaches Kreuz reduziert worden, das mit dem Zeichen SDS versehen wurde. Das ist das Namenskürzel für die Salvatorianerinnen, die Träger der gemeinnützigen GmbH sind. Die schlichten horizontalen und vertikalen Balken stellen das für die Einrichtung maßgebliche Zeichen des Kreuzes dar.

Die einzelnen Bereiche des Unternehmens sind farblich voneinander abgegrenzt. „Sankt Johannes Stationär“, sozusagen das Haupthaus, hat als Leitfarbe das Grün erhalten. 147 Bewohner werden im Johannes-Baptist-Haus und im Franz-Jordan-Haus betreut.

Der Bereich „Sankt Johannes Ambulant“, der ambulante Dienst der Einrichtung, ist mit der Farbe Blau versehen worden. 90 Hilfebedürftige werden vom Blauen Team derzeit versorgt.

„Sankt Johannes Wohnen“ hat die Farbe Orange erhalten. Dazu zählen im Unternehmen die 25 Wohnungen für das Betreute Wohnen, in denen derzeit etwa 35 Warburger leben. Konkret befinden sich diese Wohnungen im Haus Therese von Wüllenbeber an der Landfurt 31.

Elf Wohnungen im Küstergarten

Perspektivisch kommen hier auch noch die elf Wohnungen des neuen Küstergartens hinzu. Das Wohnobjekt, das, wie mehrfach berichtet, derzeit an der Ecke Burggraben/Paderborner Tor neben dem Netto-Markt gebaut wird, wird nach Fertigstellung Ende des Jahres elf Wohnungen enthalten – sechs Single-Wohnungen und fünf Wohnungen für Ehepaare.

Für sie gibt es bereits viele Interessenten. Außerdem ist in dem neuen Wohnkomplex eine Café vorgesehen, in dem sich jedermann über Fragen der Pflege beraten lassen kann.

Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten beendet sein. Die ersten Bewohner ziehen dann Anfang des Jahres ein, berichtet Thomas Berens.

Zum Unternehmen gehört schließlich noch ein vierter Bereich: „Sank Johannes Teilstationär“. Darunter sind die Angebote zur Kurzzeitpflege zusammengefasst. 16 Plätze bietet das Haus hier an.

All dies sollen das neue Logo und der neuen Name widerspiegeln – „die traditionellen Werte unseres Hauses, wie auch die stetige Anpassung an die wachsenden Herausforderungen“, macht Geschäftsführer Thomas Berens deutlich.

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