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Verein: „Mehr als 100 Immobilien und Objekte noch nicht eingetragen“

Warburger Denkmalschützer sehen weiter Nachholbedarf 

Warburg

Der „Warburger Verein für Geschichte und Denkmalschutz“ sieht sich seit seiner Gründung 2019 als eine Art Denkmalgewissen der Stadt. Er wurde nach der Diskussion über einen möglichen Abriss des Pennig-Hauses ins Leben gerufen. Seither  erheben die Mitglieder gut organisiert und eloquent ihre Stimme, wenn es um die Zukunft historischer Bausubstanz in der Stadt geht. Das ist auch bei der jüngsten Jahresversammlunmg deutlich geworden.

Von Jürgen Vahle

Warburg ist reich an Denkmälern. Der 2019 gegründete „Verein für Geschichte und Denkmalschutz“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, immer wieder auf die Schutzwürdigkeit einzelner Gebäude und Objekte hinzuweisen. Im Oktober wurde beispielsweise der Warburger Bahnhof zum „Denkmal des Monats“ ernannt. Foto: Jürgen Vahle

Im Ratskeller wurde erneut darauf hingewiesen, dass es im Warburger Stadtgebiet zwar 400 eingetragene Denkmäler gibt, aber der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nach einer Liste aus dem Jahr 2015 etwa 500 Gebäude und Objekte für denkmalwürdig hält. Diese „Mängel in der Denkmälerliste“ habe der Vorstand auch im Dezember vergangenen Jahres mit Bürgermeister Tobias Scherf besprochen, berichtet der Vorsitzende Professor Ralf Miggelbrink. 

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