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Gruppe der Feuerwehr Warburg übt den Wassertransport über weite Strecken

»Wasser marsch« im Assler Feld

Warburg-Ossendorf (WB/vah). Feuerwehrleute aus vier Orten haben sich am Samstag erstmals zu einer speziellen Übung im Assler Feld zwischen Ossendorf und Wethen getroffen. 30 Einsatzkräfte aus Germete, Menne, Calenberg und Scherfede/Rimbeck (Löschzug West) haben geprobt, wie Wasser über eine Strecke von 1,5 Kilometern und über einen Höhenunterschied von 60 Metern zu einer Einsatzstelle gepumpt werden kann.

Christian Moors und Florian Kaiser aus Menne haben an der Diemel die Pumpe in Stellung gebracht. Über 1,5 Kilometer wurde das Wasser durchs Assler Feld gepumpt. Foto: Jürgen Vahle

Organisiert worden war die Übung dieser neu formierten Gruppe von Marc Engemann (Germete) und Dirk Derenthal (Ossendorf). Nach sechs Stunden hatten die Beteiligten alle Aufgaben gemeistert, aber auch Schwachstellen wie undichte Schläuche oder Probleme in der Kommunikation ausfindig gemacht.

Hintergrund der Übung: Die Warburger Feuerwehr hat es immer häufiger mit Bränden zu tun, die weit entfernt von Hydranten oder anderen Wasserentnahmestellen liegen. Dazu zählen Waldbrände, aber auch Brände auf Feldern – wie erst am Freitagabend bei einem Feuer auf einem Stoppelfeld in Hohenwepel.

Als Übungsgelände wurde daher das Assler Feld ausgesucht, das genau den Anforderungen entspricht. Aus der Diemelfurt bei Ossendorf wurde Wasser über mehrere Stationen bis hinauf an den Wald am Fuße des Quasts gepumpt – bis zu 1000 Liter pro Minute. 75 je 20 Meter lange Schläuche wurden verlegt. Um den Wasserdruck gleichbleibend hoch zu halten, wurden auf der Strecke Zwischenpumpen installiert.

Am Ende der Übung war Leiter Marc Engemann zufrieden: »So muss es sein: Bei einer Übung darf nicht alles glatt laufen. Wir haben Punkte gefunden, die wir verbessern können. Darum ging es.« Zuschauer der Übung waren auch der Leiter der Warburger Wehr, Jürgen Rabbe sowie seine beiden Stellvertreter Markus Müller und Reiner Vössing.

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