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Leonard Lansink ist erkrankt und muss in die Reha – Martin Molitor übernimmt

„Wilsberg“ kommt nicht nach Warburg 

Warburg

Leonard Lansink, der vor allem für seine Rolle als Georg Wilsberg in der Krimiserie „Wilsberg“ bekannt ist, kann am Dienstag, 31. Januar, nicht auf der Warburger Theaterbühne stehen. Er ist krank.

„Wilsberg“ (Leonard Lansink) kann Ende Januar aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Warburg kommen.   Foto: ZDF/Thomas Kost

Schauspieler Leonard Lansink (67) werde leider nicht in der Lage sein, im Theaterstück „Kunst“ (31. Januar, 20 Uhr, Pädagogisches Zentrum) die Rolle des Marc zu übernehmen, berichtet die künstlerische Leitung der Konzertdirektion Landgraf, die die Tournee des Theaterstückes organisiert.

Lansink sei kurzfristig erkrankt und müsse sich im Zuge dessen zwingend einer Rehabilitation unterziehen. Der Schauspieler hat immer wieder mit gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. So erkrankte er Anfang der 2000er-Jahre an Lymphdrüsenkrebs, den er aber besiegte. Nach einem Sturz musste er sein Hobby, das Reiten, aufgeben.

Woran er derzeit erkrankt ist, teilte die Agentur nicht mit. Es seien aber alle Hebel in Bewegung gesetzt worden, um eine Umbesetzung zu finden, was aufgrund der Kürze der Zeit alles andere als einfach gewesen sei, heißt es vonseiten der Konzertdirektion Landgraf weiter.

Martin Molitor übernimmt im Warburger Theater die Rolle von Leonard Lansink. Foto: Dominik Fröls

Eine Zusage, für Leonard Lansink einzuspringen, habe man schließlich von Martin Molitor erhalten. Er ist, neben seinem Engagement an Theatern zwischen Münster und Bonn sowie seit 2000 in Berlin, auch Sprecher für den Rundfunk, für Hörbuchproduktionen und Synchronarbeiten. Er arbeitet außerdem als Übersetzer von Stücken aus dem Englischen ins Deutsche.

Lansink-Ersatz ist ein echter Profi

Seit der Spielzeit 2020/21 verkörpert er beim Euro-Studio Landgraf das Mitglied des Ethikrates Keller in Ferdinand von Schirachs Schauspiel „Gott“ und beweise nicht nur dort seine eindrucksvolle Bühnenpräsenz.

„Uns allen ist bewusst, wie unangenehm so eine nicht vorhersehbare Umbesetzung ist. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen dennoch ein erfolgreiches Gastspiel“, entschuldigt sich die künstlerische Leitung der Konzertdirektion bei den Warburgern.

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