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SPD will im Altkreis Warburg Probleme gemeinsam lösen

Zusammen mehr erreichen

Warburg/Willebadessen/Borgentreich (WB). Bei einem Treffen auf dem Hüssenberg haben sich die SPD-Bürgermeisterkandidaten von Warburg, Willebadessen und Borgentreich sowie die Kreistagskandidaten der betreffenden Städte über eine intensivere interkommunale Zusammenarbeit ausgetauscht.

Wollen im Altkreis enger kooperieren (von links): Lena Volmert, Eric Volmert, Guido Gell, Gaby Römer, Hubertus Herbold, Marcel Franzmann, Nora Wieners und Mario Schmidt. Foto: Schumacher

„Wir können in unseren Städten mehr erreichen, wenn wir miteinander kooperieren und uns damit den Herausforderungen gemeinsam stellen“, stellt der Warburger Bürgermeisterkandidat Eric Volmert fest.

Unternehmensansiedlungen helfen allen

Hubertus Herbold, Borgentreicher Bürgermeisterkandidat, pflichtet ihm bei: „Leider haben bei vielen Projekten in der Vergangenheit die CDU-Bürgermeister Kirchturmpolitik betrieben. So funktioniert aber keine Zusammenarbeit, denn nicht alles lässt sich auf Heller und Pfennig ausgleichen“, sagt Herbold. Beispielsweise hätten die umliegenden Städte durch eine Unternehmensansiedlung in Borgentreich genauso einen Gewinn, da Menschen aus diesen Städten dort arbeiten könnten. Nach Ansicht der Sozialdemokraten gibt es für die interkommunale Zusammenarbeit viel Luft nach oben.

Positives aus der Krise mitnehmen

Konkret diskutierten die SPD-Politiker bei diesem Treffen Themen wie Arbeit, Bildung und Betreuung. „Corona hat uns allen bislang viel abverlangt. Gerade die Eltern mussten den Spagat von Kinderbetreuung und Arbeit leisten, wie auch die Menschen, die pflegebedürftige Angehörige betreuen. Jedoch kann aus jeder Krise viel Positives entstehen“, gibt sich der Willebadessener Bürgermeisterkandidat Mario Schmidt zuversichtlich.

3-B-Häuser errichten

„Die SPD hat das Konzept der so genannten 3-B-Häuser in die politische Diskussion eingebracht. Hier sollen die Bereiche Bildung, Betreuung und Beruf besser vereint werden. Auch in diesem Projekt steckt Potential für Gemeinsames. Bei Planung, Bau und Betrieb können sich die Städte untereinander unterstützen“, so die Sozialdemokraten. „Beruf, Bildung und Betreuung müssen sich nicht behindern, sondern ergänzen. Die Aufgabe der Kommunen müsse es sein, in diesen Bereichen neue Wege zu ermöglichen, statt zu behindern, führt Eric Volmert weiter aus.

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